Tief aus dem Walde...

RP-Forum - Was man sich in den Landen erzählt.
Antworten
Benutzeravatar
Fengrot Hilsm
Beiträge: 129
Registriert: 3. Jan 2004, 21:51
Wohnort: Eddersheim
Kontaktdaten:

Tief aus dem Walde...

Beitrag von Fengrot Hilsm »

Es war spät am Abend der Mond strahlte hell, das Licht war schwach im Walde noch zu erkennen. Auf einem Baumstumpf saß eine kleine zierliche Gestallt. Ihre Kapuze war tief in das Gesicht hinein gezogen. Sie war nur schwer zu erkennen den ihre Robe war Schwarz wie die Nacht. Leise Schritte waren zu vernehmen, ja etwas näherte sich dieser Person. Es war ein Bauer, der seinen Hunde ausführte. Er ging langsam an der Person, die immer noch starr auf dem Baumstumpf saß vorbei. Als sie plötzlich ihr Schwert zog und ihm damit den Weg verspärte. Der Bauer blickte leicht gereizt in die Richtung der Frau. Ein knappes funkeln aus der Tiefe der Kapuze war zu vernehmen. Der Bauer murmelte nur "Lasst mich weiter ziehen oder mein Hund wird euch zerfleischen!" Knapp antwortete sie mit einer Rauen Stimme:
"Bedeut euch euer Mistvieh etwa so viel?" Schwach nickte der Bauer und Lusien zog das Schwert zurück. Der Bauer lief langsam voran und zog den Hund an einer Leine aus Leder hinter sich her als sie wieder das Schwert ergriff und die Leine in zweie teilte. Der Bauer bemerkte anfangs nichts, als aber dann auch noch ein leises und schwaches jammern des Hundes zu hören war kehrte er um und sah den Hund am Boden liegen.

Im Licht des Mondes lag der Hund ein Silber schimmernder Dolch durchbohrte seinen Leib. Lusien war nicht mehr zu erkennen, er glaubte sie sei verschwunden. Er rannte zu seinem Hunde, zog den Dolch aus seinem Leibe, das Blut floss gerade zu aus der tiefen Stichwunde so dass sich eine Blut Lache auf dem Boden ergab. Der Hund regte keinen Muskel mehr. Der Bauer vergoss mehrere Tränen bis er dann den Leib des Toten Hundes anhebte und ihn zu seiner Hütte tragen wollte. Er lief einige Schritte zurück als er ein Bläuliches Schimmern aus den Tiefen des Waldes bemerkte, er ahnte nicht das Lusien ihm folgte und bereits ihr Schwert aus der Scheide gezogen hatte. Als er dann das Kerzenlicht aus seinem haus vernahm dachte er sich in Sicherheit aber plötzlich reichte eine Klinge hinter einem Baum hervor, die ihm bereits am Halse hing. Er schluckte nur Schwach auf und blickte dann wieder die in Schwarz gehüllte Person verärgert an. Sie lachte nur und sagte: "Was ist wohl mit euerm Hunde geschehen, er sieht so Leblos aus!" Kurz darauf hin schrie der Bauer sie mit lauter Stimme an "Ihr, ihr habt ihm das Leben genommen dafür werdet ihr bezahlen!" Sie schluckte kurz auf und ein breites grinsen aus der tiefen der Kapuze war zu vernehmen. "Ihr droht mir?" sagte sie mit ernster Stimme. Er blickte hinab auf das Schwert das nahezu seinen Hals zu durchdringen schien. "Eh, nein..." sagte er mit Blasen Gesicht. "Bitte lasst mich fort ziehen!" flehte er sie an. Sie zog das Schwert mit einem schnellen Ruck zurück so dass sein Hals eine lange Nabe davon trug, aus der Nabe tropfte das Blut zu Boden. Der Bauer sah zu Boden und bemerkte das Blut, schnell griff er nach einem Wolltuch und drückte es auf die Nabe. Er schaute sich noch um aber so schnell Lusien erschien, so schnell ist sie verschwunden. Er rannte in Richtung seines Hauses als er einen stechenden Schmerz in der Linken Schulter vernahm. Er hielt inne und tastete die Schulter ab, er bemerkte das ein Dolch in seiner Schulter steckte. Aus dem Wald war noch ein Lautes Gelächter zu vernehmen, "Lasst euch dies eine Lehre sein...!" erklang es aus dem Walde. Der Bauer rannte so schnell ihn seine Füße trugen zu seinem Haus, indem schon seine Frau wartete, als er ankam riss er die Tür auf und fiel zu Boden und blickte hinauf zu seiner Frau. Ihr Gesicht wurde blass der schrecken war ihr ins Gesicht geschrieben, der Man sagte nur mit schwacher Stimme "Zieh den Dolch hinaus und Drück ein Tuch auf meine Wunden!" Er verstummte und lag am Boden, seine Frau tat was er ihr sagte. Er schlief eine weile ohne sich zu regen, doch er lebte. Nach zwei tagen öffnete er wieder seine Augen...
Fengrot Hilsm [ME], Stellvertretender Zunftmeister der HzM, Schmied [/b]
Lusien Jull [ME], Kriegerin
Antworten