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RP-Tod
Verfasst: 30. Jul 2005, 22:47
von Alvarin
Im selbstverwaltungs-Thread von Beliar hat Kaladesh die Frage des RP-Tods aufgeworfen. Mich würde nun tatsächlich mal interessieren, wer von euch denn einen solchen als Spieler akzeptieren würde, wenn es aus rp-technischen Gründen logisch wäre?
Verfasst: 31. Jul 2005, 00:52
von Kaladesh
Ich

Verfasst: 31. Jul 2005, 11:05
von Llonio Iberion
Kommt immer auf die Definition von "logisch" an. Ich wäre dazu bereit wenn ich irgendwo selbst an der Situation schuld wäre, und wenn keine Seite auf poweremotes zurückgegriffen hat...poweremotes sind nicht logisch, und bei ihnen setze ich die Messlatte recht niedrig an.
(wenn auf "Guten Tag" bei geholsterten Waffen direkt ein "Setzt ihm das schwert an die Kehle" folgt, ist für mich jede rp-situation gestorben)
Verfasst: 31. Jul 2005, 11:51
von Ex Urviech
ich werde den rp tod weiterhin auch nur dann akzeptieren, wenn ich mit meinem eigenen char meinen rp tod absichtlich provoziere, und dann mein "abgang" auch rp technisch eins a herbeigeführt wird.
sich mit einer gruppe kämpfer gegen mehrere drow zu stellen gehört übrigens meiner meinung nach nicht dazu, denn son bisschen pvp muss sein, auch wenn die drow eigentlich jeden gegner den sie besiegen umbringen müssten ...
besonders zum thema raüber muss ich sagen, dass ich jedem räuber, der nettes rp gemacht hab gerne seine 100 oder auch mal 1000 goldmünzen abdrücke. Aber das werde ich nicht tun, wenn ein emote kommt a la *springt mit gezücktem messer aus dem gebüsch und hält [...] die klinge an die kehle*
denn das wäre genau so ein schwachsinn wie *befreit sich aus dem griff, taucht unter dem messer weg, zieht sein schwert und hält es ihm entgegen*
Verfasst: 31. Jul 2005, 16:31
von Tiolyr
Naja da bin ich ziemlich strikt... wenn ich meinen Charakter behalten will, dann nehme ich den RP-Tod nicht hin. Dann lebt mein Charakter weiter, egal wie.
Ich denke, besonders die Fraktion der Magier, kann immer einen Weg finden aus einer Situation und somit dem RP-Tod zu entkommen. Sollte das nicht der Fall sein, so muss man wohl auf die Empathie des Mitspielers hoffen.
Aber lieber einen Abend leicht am Top-RP vorbei gegangen als den Char zu verlieren, meine Meinung.
Verfasst: 1. Aug 2005, 00:20
von Beliar
Ich gebe zu, ich würde meinen Char auch nicht einfach so RP sterben lassen wollen.
Dazu hat man dann doch zuviel Arbeit reingesteckt.
All das Geld angehäuft, all die Bekanntschaften gemacht, all die Freunde gewonnen, und was weiss ich nich alles noch aufgebaut.
Verfasst: 1. Aug 2005, 00:34
von Delaya
Da ich einfach zu sehr an meinem Char hänge, werde ich mich mit Sicherheit nich freiweillig in eine Situation bringen, die mir höchstwahrscheinlich den Chartod bescheren wird.
Sollte mir jemand den Chartod unbedingt aufzwingen wollen (vgl. Poweremotes), hängt es von diesem Spieler ab, wie ich reagieren werden. In jedem Falle wird der Vorgang für mich dann keine Situation mehr sein, die ich dem RP zurechne. Versucht der Gegner es einfach nur mit Emotes werde ich entweder einfach weitergehen oder nen GM rufen - je nachdem in welcher Stimmung ich bin. Greift er zur Waffe, werde ich mich wehren und dann auf jeden Fall einen GM rufen, da ich dies nicht mehr als IG-Handlung verstehe sondern als Angriff auf meinen persönlichen (OG-)Spielspaß. Denn jeder Spieler - sofern er sich fair und nicht allzu leichtsinnig oder un-rphaft verhält - sollte über seinen Char und dessen Schicksal selbst bestimmen können, weil immerhin nicht gerade wenig Arbeit in einem Char steckt (Konzept entwerfen und fortschreiben im RP; Freundschaften aufbauen, etc.).
Verfasst: 1. Aug 2005, 08:12
von Thalidus Galimore
Seh ich genauso wie Beli und Delaya. Da geht der ganze Spielspaß flöten, wenn der heißgeliebte Char plötzlich sterben soll, nur weil jemand anderes gerade auf nem Metzeltripp ist.
Verfasst: 1. Aug 2005, 10:25
von Kaladesh
um mal kurz der wendung, die dieser thread grad nimmt einhalt zu gebieten...
so wie ich das in dem andern thread gemeint hatte und so wie ich beliar auch hier verstanden hatte ging es nicht um den unrpler der mit PEs um sich wirft und ihr nun alle sterben müsst...
Es ging um eine logische Storyführung, die im Resultat eventuell den RP-Tod bedeutet. Dies kann ganz unterschiedlich sein.
Sicher will keiner mal ebenso seinen Char sterben lassen, daß ist denke ich klar. Und auch wird dein gegenüber, so er auch nur ein kleines bischen Ahnung von RP (gerade in bezug auf UO) hat dir auch ne möglichkeit geben aus der Sache rauszukommen.
Mich persönlich würde vielmehr interessieren, wer für eine gute Story/Quest auch seinen charakter konsequent bis zum tod ausspielen würde.
Klassisches Beispiel wäre ein Paladin oder ein Kleriker oder sonstewer, der sich von tiefster Seele dem Schutze Unschuldiger verschrieben hat, der im Rahmen einer Quest die Entscheidung fällen muss gegebenenfalls sein Leben für das Leben einer Gruppe Unschuldiger zu geben. Wer wäre bereit dies zu tun, ohne vorher zu wissen, ob er aus der Situation durch Götterhilfe oder einem plötzlichen Herzinfarkt des Gegners da wieder rauskommen kann? Wer wäre bereit in einer solchen Situation sich für den eigenen Tod zu entscheiden und dies im zweifelsfalle auch im RP konsequent durchzuführen?
In kleinerem Maße ... ein Gesetzloser (sei er dazu geworden wie er will ^^) hat bei einem Überfall einen Mann ermordert. Einen Monat später wird er von einem Zeugen erkannt und die Wachen verhaften ihn. Wer wäre so konsequent, da er sich schon für einen solchen Char, der so gefährlich lebt, entschieden hat, diese Gefahr auch im RP konsequent durchzuziehen, sprich im zweifelsfalle am galgen zu enden und mal nicht auf mysteriöse weise aus dem Gefängnis entkommen zu können?
Gerade letzteres find ich sehr interessant, weil ungefähr dort der Punkt ansetzt, daß sich Leute der Gefahren bewusst werden sollten, denen sie ihren char manchmal ausliefern und ebenso ist ein solches bewußtsein vielleicht auch nötig um respekt vor einer Verwaltung (sei sie durch spieler oder staff) zu haben. Denn wenn mörder XY den 20. Bürger ermordet und nen monat später, nachdem er gefaßt wurde doch wieder wie durch ein wunder entkommen kann... warum sollte man sich dann überhaupt klar werden, daß es so einfach eigentlich nicht sein kann?
(zur anmerkung letzteres beispiel ist überspitzt dargestellt und würde auch bei dem ersten morden bereits zutreffen

)
Verfasst: 1. Aug 2005, 10:39
von Alvarin
So wie Kaladesh das ausgeführt hat, wollte ich die Frage auch verstanden haben. Es geht nicht um willkürliches Töten von Charakteren sondern darum, dass man in Situationen kommen kann, in denen der RP-Tod droht, wenn man die Kurve nicht kriegt oder sich selbst in eine Position setzt, die ausweglos wird.
RP-Tod darf weder üblich, noch Druckmittel oder gar Willkür sein un schon gar nicht von Spielern erzwungen werden. Die Möglichkeit soll bei Questen oder schweren Verbrechen lediglich zusätzlichen Nervenkitzel bringen. Niemandem wird der Kopf abgeschlagen, wenn er als Bettler mal einen Diebstahl begeht oder als Angetrunkener eine Schlägerei anfängt. Da ist es mit einem Tag Kerker oder Pranger auch getan. Zumal auch die Stadtwachen auf die Mitarbeit der üblichen Kleinkriminellen angewiesen sind, wenn es darum geht die wirklich großen Fische zu fangen.
Anders sieht die Sache allerdings dann aus, wenn man trotz wiederholten und eindeutigen Hinweisen während einer Quest immer noch den uralten Drachen erschlagen will oder nun unbedingt die Phiole mit der ätzend riechenden grünen Flüssigkeit zu sich nehmen möchte.
Auch wenn man einen Mord begeht und wird erwischt und überführt, wird es üblicherweise wohl oder übel nicht mit Kerker oder einer Belehrung getan sein. Selbes gilt auch für einen Land auf, Land ab bekannten Aufrührer oder Schwarzmagier, dem man habhaft wird.
Man sollte es ebenso vermeiden, dem Obersten Adalonpriester ins Gesicht zu spucken und seinen Glauben als Schwachsinn hinzustellen oder den Fürsten in aller Öffentlichkeit als senilen alten TRottel zu bezeichnen.
Die Gedanken sollten also bei der Beantwortung dieser Frage nicht beim Alltäglichen sondern bei den Extremsitutationen sein, bei denen man sich in Lebensgefahr begibt.
Verfasst: 1. Aug 2005, 14:08
von Delaya
Kaladesh hat geschrieben:In kleinerem Maße ... ein Gesetzloser (sei er dazu geworden wie er will ^^) hat bei einem Überfall einen Mann ermordert. [...] am galgen zu enden und mal nicht auf mysteriöse weise aus dem Gefängnis entkommen zu können?
Gerade letzteres find ich sehr interessant, weil ungefähr dort der Punkt ansetzt, daß sich Leute der Gefahren bewusst werden sollten, denen sie ihren char manchmal ausliefern und ebenso ist ein solches bewußtsein vielleicht auch nötig um respekt vor einer Verwaltung (sei sie durch spieler oder staff) zu haben.
Auf solche Punkte bezog ich mich eigentlich im ersten kurzen Absatz meines Postings. Mein Char wird weder solch ein Risiko auf sich nehmen (also in diesem Beispiel gar nicht erst morden) noch auf den Gedanken kommen, eine andere eindeutig gefährliche Situation derart auszureizen. Sollte es durch eine unerwartete/unglückliche Führung der Handlung doch einmal passieren, bin ich über einen Ausweg sicherlich nicht unglücklich, da ich wie oben gesagt meinerseits sehr darauf achte was ich mache, weil ich einfach an meinem Char hänge. Wenn es sich um eine Quest handelt, erwarte ich dabei auch absolut dreist, dass beide Seiten (Spieler & Spieler oder Spieler & Seer) eine Lösung finden, dass der endgültige Chartod vermieden werden kann. Freiwillig aufgeben werde ich den Char nur, wenn ich entweder genug von ihm habe oder wenn ich mich wirklich allzu blöd angestellt habe (s.u.).
Kaladesh hat geschrieben:Klassisches Beispiel wäre ein Paladin oder ein Kleriker oder sonstewer, der sich von tiefster Seele dem Schutze Unschuldiger verschrieben hat, der im Rahmen einer Quest die Entscheidung fällen muss gegebenenfalls sein Leben für das Leben einer Gruppe Unschuldiger zu geben.
Ich kann mich mit einem Chartod, bei dem ich schon weiß, dass er auftreten wird bzw. muss, sehr gut abfinden. Sollte ich daher in eine Situation geraten, in der ich mich bewußt für den Chartod entscheide, dürfen der Staff und/oder andere Spieler gerne die Gelegenheit nutzen, das Leben meines Chars zu beenden. Falls sie es nicht tun, werde ich aber bestimmt nicht unglücklich sein.
Meist ist es allerdings so, dass eine Quest die dreist erwarteten Alternativen (s. 1. Absatz) enthält und es somit mit ein wenig Geduld durchaus möglich ist, eine oder mehrere Lösungen zu finden. Man muss vorher nur die Geduld haben, sie zu suchen. Was passieren sollte, wenn man dies nicht macht, werde ich im nächsten Absatz erläutern.
Alvarin hat geschrieben:Anders sieht die Sache allerdings dann aus, wenn man trotz wiederholten und eindeutigen Hinweisen während einer Quest immer noch den uralten Drachen erschlagen will oder nun unbedingt die Phiole mit der ätzend riechenden grünen Flüssigkeit zu sich nehmen möchte.
Ein Beispiel auss einer FL-Quest, wo ich den endgültigen Chartod für gerechtfertigt halte: Die Spielergruppe steht vor einem verschlossenen Durchgang und muss, um ihn öffnen zu können, in einem Ritualkreis vier Opfer (Man mußte dazu vier Tiere suchen.) darbringen. Mehrmals wird darauf hingewiesen, dass es den Tod bedeutet sich hineinzustellen. Dennoch machen vier Spieler aus Bequemlichkeit genau dies.
Genau solche Dummheiten sind es, die jeder Spieler eigentlich vermeiden sollte, wenn er nicht gerade einen lebensmüden Char spielt. In Fällen mit deutlicher (oder speziell hier wirklich sehr deutlicher Warnung), halte ich den Chartod für angebracht, weil ein Spieler weiß, was ihn erwartet. Hier gibt es noch die Möglichkeit, Alternativen zu suchen. Nutzt man diese nicht, muss man auch mit den Folgen leben.
Verfasst: 1. Aug 2005, 14:49
von Beliar
Das Problem ist, ich kann das nicht ganz so differenzieren.
Sicher versuch ich gutes RP zu machen, aber meinen Char aufgeben, selbst für ne Gottgleiche RP Aktion, wenn ich doch noch soviel mit dem vorhabe, das wäre für mich wahrscheinlich Unmöglich.
Ich könnte mich nur wirklich vom Char trennen, wenn ich selber mit ihm abgeschlossen habe und sagen könnte "jap, ich hab alles gemacht. Es wird Zeit ihn ruhen zu lassen."
Dabei hält mich das natürlich nicht ab, mich in potentielle Gefahr zu begeben, wobei ich doch wirklich versuche nicht was idiotisches zu machen wie das von Alvarin erwähnte, was eigentlich wirklich zur Löschung des Chars und RP Tod führen sollte (einfach wegen UNRP in diesem Falle aber).
Ich schätze, die Frage ist, ob man die Chars von UNRPlern den RP Tod sterben lassen können sollte...
Ich steck sie lieber in Jail für UNRP Verhalten und schliess sie von Quests aus. Bei anhaltendem stören, würde ich auch nen Bann vorschlagen, denn wer sich drei mal pro Woche vor den Fürst stellt und ihn als "Arsch mit Ohren" oder dergleichen beschimpft, von dem bezweifle ich, dass der wirklich RP auf Ash machen will...
Verfasst: 1. Aug 2005, 15:50
von Tarin
Beliar hat geschrieben:Das Problem ist, ich kann das nicht ganz so differenzieren.
Sicher versuch ich gutes RP zu machen, aber meinen Char aufgeben, selbst für ne Gottgleiche RP Aktion, wenn ich doch noch soviel mit dem vorhabe, das wäre für mich wahrscheinlich Unmöglich.
Ich könnte mich nur wirklich vom Char trennen, wenn ich selber mit ihm abgeschlossen habe und sagen könnte "jap, ich hab alles gemacht. Es wird Zeit ihn ruhen zu lassen."
Dabei hält mich das natürlich nicht ab, mich in potentielle Gefahr zu begeben, wobei ich doch wirklich versuche nicht was idiotisches zu machen wie das von Alvarin erwähnte, was eigentlich wirklich zur Löschung des Chars und RP Tod führen sollte (einfach wegen UNRP in diesem Falle aber).
..
signed
Verfasst: 1. Aug 2005, 16:02
von Elron Denlor
Jo kann mich Beli auch nur anschliessen..
Verfasst: 1. Aug 2005, 22:04
von Anthalan
Ganz einfach...wer sich absichtlich in eine Situation bringt die den Char bis an die Grenze des Rp-Todes bringen muss, bin ich in jedem Fall dafuer. Dazu zaehle ich Gildenverrat/spionage (wenn diese ans Licht kommt), Rassenverrat-spionage, offensichtlich nachweisbare dunkle Machenschaften etc. etc.
Nachweisbare Vampir/Werwesen/Assasinen etc. Angehörigkeit sowieso.
Man sollte immer bemueht logisch spielen und auch die Konsequenzen die eine bestimmte Handlung nach sich ziehen kann im Hinterkopf behalten und akzeptieren.
Es ist "nur"ein Charakter den ihr spielt und den man auch loslassen können MUSS.
edit: Damit schliesse ich auch Anthalan ein. Wenn mein Charakter mit gutem und nachweisbarem Rollenspiel als Werwesen (und damit fuer andere als ein wohl unbeschreibbares Monstrum) enttarnt wird, akzeptiere ich das hinter jeder Ecke ein Attentaeter auf mich lauern könnte der mich zum Beispiel im Auftrag der Kirche ermordet. Wenn dies geschieht war ICH einfach zu schlecht und in der Maskerade nicht talentiert genug. Ich akzeptiere also dann den Rollenspieltod meines Chars ohne zu murren, den ich war mir bewusst das insbesondere die Werwesen als auch die Vampire immer an der Grenze zum Rollenspieltod spielen sollten um die Maskerade nicht als etwa "unwichtig" und "dumme Richtlinie" anzusehen.
Verfasst: 2. Aug 2005, 00:52
von Ex Urviech
einerseits sollen freiheiten im rp herbeigeführt werden, andererseits soll man einen gilden-verräter umbringen dürfen.
wenn ich ne gilde verrate, dann kündigt sich das an, und/oder spreche ich das vorher eventuell mit dem ein oder anderen gildenguru zumindest ein bisschen ab, es ist ja nicht so, dass ich nun im rp von einer minute auf die andere im rp entscheide zum verräter zu werden.
Und wenn sowas eingeführt wird kann man ja die "Konflikt-klassen" in die Tonne kloppen...
denn genau so "schlimm" wie der Verrat an ner Gilde ist es gegen einen Ork oder Dunkelelfen anzutreten, oder glaubst hier einer, ein angehöriger dieser Völker würde einen "bewusstlos" schlagen und liegen lassen?
Oder umgedreht braucht man ja auch keinen Ork zu spielen ... denn man braucht ja nur die nase aus dem Ork-lager zu stecken und läuft gefahr auf einen oder mehrere menschlinge zu treffen. Dann wird es in 80% der Fälle zu einem Kampf kommen, ob engine oder Emote ist ja egal. Und jeder der in diesem Kampf fällt müsste RP Tod sein. Begründung: man muss mit sowas rechnen bevor man sich mit jemandem anlegt, und sich einen Kopf über die Konsequenzen machen, genau wie wenn man ne gilde verrät.
Und ob man am galgen oder unter der Axt eines Orken stirbt ist eigentlich egal, tot ist tot, es gibt kein mehr tot oder weniger tot.
Ich bin kein Fan von Blümchen-RP, und wenn ich nun einen Charakter spiele, der eine Gilde verrät und sich meinetwegen mit Gauner XYZ verbündet und im Wald versteckt ist das schön und gut.
Allerdings zwingt micht die eingeschränktheit der UO engine nunmal früher oder später in eine stadt zu kommen.
Ist die verratene Gilde eine große und aktive Gilde bin ich zwangsläufig RP-Tot, nur weil ich mal bisschen interessantes rp machen wollte, und nicht das ewige "wir halten zusammen und haben uns alle lieb-gilden rp"
genauso wenn nun gilde A gut und Gilde B böse ist ... --> Todfeinde ... mehrere Mitglieder beider GIlden Treffen aufeinander = haufensweise RP Tote ..
also ne, die idee halt ich für schwachsinn, oder ihr sagt von vornherein wir machen UO nur mit handwerkern
obwohl, miner a streitet sich mit miner b, miner b holt mit dem pickel aus und schlägt miner b nieder ... die chance zu überleben .. naja, gute 50% .. ansonsten - rp tod ...
ne leute, strikt dagegen
zum thema "nur" ein charakter: richtig, es ist nur ein CHarakter, ein pixelhaufen, nichts weiter, aber unter umständen ist es ein pixelhaufen in den ich viel zeit und geduld gesteckt habe, mit schnödem und langweiligem skillen, da man sich als krieger mit 50tac und 30sms ja nicht wirklich erlauben kann auch nur einen ton zu sagen, ausser vieleicht ja und danke. (und das weiß wohl ich am besten, denn ich glaube in meiner gesamten UO geschichte hatte wohl keiner meiner chars auch jemals einen skill über 70, und das erschwert das leben ungemein)
klar mag jetzt der ein oder andere sagen: dann mach doch emote kampf ... ok, sag ich: schaffen wir die skills ab ... da glotzen auch die meisten blöd.
oder jeder bekommt seine hauptskills von anfang an auf 100 gesetzt, in dem falle könnte ich meinen char unter umständen auch "loslassen", denn ich muss ja keine zeit und arbeit reinstecken, und kann gleich das tun was mir am meisten spaß macht und los-rpen, aber mal ehrlich, das is auch blöd.
und solange man schnöde klickarbeit in einen char investieren muss, will ich auch nix von rp tod hören.
Verfasst: 2. Aug 2005, 06:18
von Sywar
schliesse ich mich Ur an, um meinen Char "einfach mal so" über die Klinge springen zu lassen hängt schlicht und ergreifend zuviel Arbeit dahinter.
Ich baue mir ja auch keinen Oldtimer in Handarbeit auf um den dann die Klippe runterzuschieben "weil mir mal danach ist".
Sicher, Ork hat das Sterberisiko im Dauer-Abo, aber eigentlich gibt (und gab es in den 3 oder 4 Jahren die ich Ork spiele) es immer eine Möglichkeit nochmal den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
Der einzige Grund für einen RP Tod wäre (für mich!) das ich am Ende von meinem Char angelangt bin, und das ist noch nicht der Fall.
So viele Siedlungen .. so wenig Zeit ..

Verfasst: 2. Aug 2005, 10:18
von Amroth Dakres
Also da muss ehrlichgesagt schon irgendwas aussergewöhnliches passieren...dann könnt ichs mir vorstellen. Ich würd meinen kleinen Amroth allerdings nich in irgendeinem 0815 Kampf opfern.
Verfasst: 2. Aug 2005, 15:37
von Thalidus Galimore
Ich würde meinen Char nur in einer einzigen Situation opfern, weils ein super Rp, wäre, das meinem Char gerecht werden würde, allerdings werde ich die hier bestimmt nicht ausplaudern.
Verfasst: 7. Aug 2005, 03:18
von Ariana
unter einer einziger vorraussetzung könnt ich mir das vorstellen: wenn ich selbst es will.
d.h. auch wenns logische gründe sind, in dem moment zu sterben, es ist halt ein spiel, das man vielleicht länger mit selben chara spielen möchte.
wobei mir allerdings auch die ganze zeit das "logische töten anderer" im kopf herum schwirrt und die seele, die liebe seele.. (ja, die frage mit dem verkaufen beschäftigt mich immernoch).
mir is da halt ne kleine idee gekommen... man könnte ja den leuten, die man eigentlich töten würde lieber nen finger abschlagen, weil würde man sie töten würde man z.b. grün anlaufen (die lieben götter....) oder wäre seine seele los, weil kein wesen gewaltsam ein anderes töten darf, oder man würde selbst von nem blitz erschlagen, weil der tod immer 2 opfer fordert, wenns denn kampfopfer sind... ach ja, fantasy rp ist schon was feines... und soo viele möglichkeiten...
wieso also darüber nachdenken, ob man sich rp durch andere töten lassen würde, und wann es logisch ist, einen anderen zu töten... finden wir doch lieber gründe, wieso es logisch wäre, den anderen (todfeind) nicht zu töten...
und wenn der eigene char dann doch mal draufgehen soll... es geht auch "natürlich" oder von sich aus freiwillig... z.b. durch ne grippe *g* oder ein fehlgeschlagenes ritual...
ich merke, ich schweife ab.... also hör ich auf... gn8 für heut...
Verfasst: 8. Aug 2005, 10:18
von Anthalan
So wie Kaladesh das ausgeführt hat, wollte ich die Frage auch verstanden haben. Es geht nicht um willkürliches Töten von Charakteren sondern darum, dass man in Situationen kommen kann, in denen der RP-Tod droht, wenn man die Kurve nicht kriegt oder sich selbst in eine Position setzt, die ausweglos wird.
Dito...
Ohne ein
vernünftiges Rollenspieltodkonzept gibt es wieder nur Superhelden, das wird soooo nervig...
Langweilig sowieso, weil meinem Char ja nichts passieren kann und ich theoretisch immer ungeschoren davon kommen kann. Das war einer der Punkte der mich an FL/MI gestört hat.
Der mögliche Rollenspieltod gehört für mich einfach dazu, wenn ich meinen Charakter ernsthaft entwickeln und ausspielen will.
Jede
wirklich drastische Handlung sollte auch
drastische Folgen nach sich ziehen können.
Bsp: Wenn ich meinen Charakter zu einem wirklich üblen Schwarzmagier heranreifen lasse, der für seine Ziele über Leichen geht/gehen würde, unmenschlichen Experimenten nachgeht, etc. muß ich mir einfach bewußt machen das der Großteil der Weltbevölkerung wohl nicht damit einverstanden ist und wenn ich erwischt werden sollte droht mir der Tod.
Und wenn ich nach langem, gut durchdachten Rollenspiel als Spion beschließe den Zirkel der Verdammnis mit all seinen Mitgliedern zu verraten und zu demaskieren, was sollte dann wohl die Folge sein? Ich wäre wirklich überrascht, wenn der Zirkel mich nicht bis aufs Blut jagen würde und wenn sie mich erwischen, daß mir dann wohl viel mehr droht als eine einfache Belehrung. Folter/Kopp ab...
Wenn ich meinen Charakter
absichtlich in Todesgefahr bringe und da gehört
nicht zu als Ork seine Nase aus dem Orkdorf zu stecken weil die Orks eine bekannte/anerkannte Rasse sind
aber ganz bestimmt wenn ich z.B meine Maskerade als Vampir/Werwesen/Assasine/Nekromant/dunkler Paladin etc. verliere, dann ist es für das weitere Ig Geschehen auch umso spannender, wenn mein Char. in einer gut ausgespielten Situation draufgehen kann. Nur dadurch wird auch die Geschichte des Shards voran getrieben und der Tod gehört dazu.
Verfasst: 8. Aug 2005, 12:01
von Thalidus Galimore
Finde ich auch, der Rp Tod ist nicht zwingend "einfach nur Scheiße". Wenn er richtig konsequent und gut ausgespielt wird, aufgrund einer Situation, die eben nur den Tod nach sich ziehen kann, dann beweißt das nur die RP Fähigkeiten eines Spielers. Alles andere ist eher ein "stures Kind RP" alla, "Ja und ich hab den Bürgermeister getötet, weil mir die Steurern zu hoch waren. Aber mein Char schafft es dennoch, vor 12 Mann der Stadtwache zu fliehen, indem er ausm dritten STock hoppst, auf nem Misthaufen landet der da zufällig ist, und aus der Stadt entkommen kann. Und er kann immer weglaufen, auch wenn ihn eine Gilde*Stadtwache+Kopfgledjäger suchen". Ne, echt nicht. Entweder soll man seinen Char aus solchen Gefahren raushalten, oder die Konsequenzen von vornherein in Kauf nehmen.
Verfasst: 12. Aug 2005, 13:47
von Ex Urviech
wie gesagt: lieber Kind rp und bisschen übermäßig viel glück (ich sag nur: FANTASY) als "alle-haben-sich-lieb-rp"
wenn man das töten des bürgermeisters rplich gut ausspielt ist es ok, wenn man es scheiße ausspielt/ausspielen will wird der bürgermeister einfach nicht sterben. Zumal ja vieleicht der Bürgermeister auch ein Playerchar sein könnte, in dem Fall fällt das eher ganz flach. Darauf kann der staff schon aufpassen.
Naja, und wenn man irgendeinen Hohen, vom staff gesponsorten Playerchar killt, nur um bissl rp zu machen, und dann von der garde gejagt und gekillt (im sinne von Rp-Tod) wird, dann ist das hardcore RP, und wie ich das Konzept bisher mitbekommen hab soll Ashkantra ein RP-Schard werden, auf dem jeder spaß hat und sein rp ausspielen kann, und da passt hardcore rp nicht rein.
Verfasst: 12. Aug 2005, 16:22
von Tabar
Naja, und wenn man irgendeinen Hohen, vom staff gesponsorten Playerchar killt, nur um bissl rp zu machen, und dann von der garde gejagt und gekillt (im sinne von Rp-Tod) wird, dann ist das hardcore RP
Man sollte sich halt nicht erwischen lassen. Wer in der Öffentlichkeit d.h. vor zeugen mordet, hat es selbst verschuldet, dass er gejagt wird. Das gehört einfach zum logischen RP und hat mit HArdcore-RP nichts zu tun.
Verfasst: 12. Aug 2005, 16:43
von Ex Urviech
was heißt hier mord?
wenn ich jemanden RP-Töte, OK, aber wenn ich jemanden in einem Streit einfach in nem Emote- oder Engine-Fight Umhaue (Enginetod/RP-KO), und wenns auch der Bürgermeister ist, dann möchte ich auch "nur" von Stadtwachen etc. Enginetot- oder RP-Ko gehauen werden, oder vieleicht Festgenommen, verhört, paar tage eingesperrt meinetwegen.
Natürlich werde ich nicht als Assassine anrücken, irgendjemandem per emote die Kehle aufschlitzen, und ihm damit den RP Tod aufzwingen, obwohl er es garnicht will.
Ich denke auch soetwas nennt man Poweremote, und wer die andwendet hat ne Regel gebrochen und verdient Strafe - als Strafe für extremes Poweremoten finde ich den RP Tod Ok, aber mal ehrlich, früher nannte man das einfach "Charlöschung"
Im RP finde ich, dass jeder nur freiwillig seinen Char "hergeben sollte"
Angenommen ich spiele nen Auftragskiller (nur angenommen !!!) und ich Töte (RP-Tod) den Bürgermeister, dann nur, weil entweder, so denn der Schulze ein Playerchar ist, der Bürgermeister-PO keine Lust mehr auf den Char hat, aber ihn nicht einfach ohne RP Hintergrund verschwinden lassen will, oder, so der Bürgermeister ein Staff-Char ist weil ich Lust auf gutes und interessantes RP habe, und eine schöne Story dazu schreibe und das ganze schonmal mit dem Staff abgeklärt habe.
In Fall eins bespreche ich das vorher mit dem PO, in Fall 2 mit dem Staff, und natürlich wird das ganze dann natürlich eher in einer Nacht und Nebel Aktion passieren.
In diesen Beiden möglichen Fällen möchte ich einfach nur RP haben, keiner kommt dabei zu schaden und es können alle spaß haben, warum soll ich dafür meinen Char verlieren nur weil es "logisch" wäre?
Wenn wir nach der logik gehen gibt es keine Magier, Hexen,Druiden,Drache,Zwerge,Elfen,Dunkelelfen,Orks,Goblins,...
Der großteil der Bevölkerung wären handwerker, davon eher weniger schmiede, die meisten wären scheiße arm dran . . . muss ich weiter schreiben?
Und alle anderen Situationen, in denen man einfach unvermittelt und ohne Sinn und Verstand auf der Staße bei Tag jemanden umbringt (RP-Tot) sind schlicht und ergreifend un-RP und damit ein OOC-Regelbruch. Früher hat man das unter umständen mit Charlöschung bestraft, wenn du mit RP-Tod das meinst, dann is alles in Butter, pro.
Verfasst: 12. Aug 2005, 17:35
von Anthalan
Und alle anderen Situationen, in denen man einfach unvermittelt und ohne Sinn und Verstand auf der Staße bei Tag jemanden umbringt (RP-Tot) sind schlicht und ergreifend un-RP und damit ein OOC-Regelbruch.
Davon hat niemand was in diesem Thread gesagt. Es wurde lediglich erwähnt, das jede Handlung eines Charakters eine bestimmte Folge nach sich ziehen kann. Nur dadurch, wägt man auch jeden gefährlicheren Schritt mit seinem Charakter genau ab und denkt über die möglichen Folgen nach.
aber wenn ich jemanden in einem Streit einfach in nem Emote- oder Engine-Fight Umhaue (Enginetod/RP-KO), und wenns auch der Bürgermeister ist, dann möchte ich auch "nur" von Stadtwachen etc. Enginetot- oder RP-Ko gehauen werden, oder vieleicht Festgenommen, verhört, paar tage eingesperrt meinetwegen.
Und warum tut man sowas? Ich meine hey, wenn ich wirklich ein hohes Tier niederschlage, das die Macht über die Garde und eine Stadt besitzt muß ich mir darüber im klaren sein, dass dieser jemand mich hinrichten lassen kann. Das ist kein Un-Rp, das hat lediglich was mit Logik zu tun. Ashkantra ist eine Fantasywelt, aber hier gibt es weder sowas wie
Menschenrechtsorganisationen noch
Gerichtsprozesse in denen du deinen Anwalt bekommst, der dich nach so einer Aktion wieder rausboxen könnte, geschweige denn würde.
Das gleiche Beispiel funktioniert auch andersrum,mit einem absoluten Tyrann als Bürgermeister, wie z.B Amtek einer war
Wenn ich eine herrschende Person spiele, die ihre Macht absolut ausnutzt und auslebt, muß ich damit rechnen die Wut der unter mir dienenden Leute auf mich zu ziehen.
Wenn ich so arrogant und mit dem Bewusstsein spiele ("Mir kann ja eh niemand was") ohne die Konsequenzen auch nur einen Augenblick im Hinterkopf zu behalten, dann kann der Charakter gut und gerne bei der nächsten Aktion draufgehn.
Ich versteh aber irgendwie nicht, warum hier der Begriff "Rp-Tod" so übel aufgefasst wird. Wir sprechen in diesem Thread lediglich von einem verdienten Rollenspieltod oder einen vorher geplanten und nicht vom sinnlosen Morden. Der Rp-Tod ist durchaus eine Angelegenheit die zu wirklich schönem Rollenspiel führen kann, wenn man es mit vernünftig und fair spielenden Spielern zu tun hat.
Verfasst: 12. Aug 2005, 17:55
von Sildran
logik kann doch auch innerhalb von fantasy funktionieren. das schliesst sich doch nicht aus. wenn einer rp-lich mordet, gibts rp-lich strafe.
und trotzdem ist es leider richtig, daß das ko-prügeln und dann abziehen größtenteils unlogisch ist. im grunde müsste der staff davon abrücken und den tod als konsequenz zulassen. nur dann muss jeder jeden tag seinen char löschen, weil einer glaubt sein pseudobaddie müsste mit gezogener waffe durch die gegend hoppeln. das geht ja auch nicht. und wenn wiederbelebung eingeführt wird, gibts keinen entgültigen tod und es wären garkeine sinnvollen konsequenzen möglich. da hiesse es dann: "huch, der bürgermeister (ich find die bezeichnung immernoch irgendwie doof) ist schon wieder aufgeschlitzt. belebt ihr ihn schnell mal und dann können wir ihn ja zu seinem mörder befragen, gelle?"
bis irgendwem mal der gesitesblitz kommt, wie man den rp-tod und wiederbelebung in einem system zusammenbringen kann, was nicht absolut beknackt ist oder zum running gag verkommt, weils dann keinerlei konsequenzen gibt, muss man sich mit der unlogik der ko-prügeleien als höchste art des sieges in einem kampf (der nicht teil einer quest ist und den rp-tod vorsieht) abfinden.
jedoch: wenn ich nen streuner spiele, will ich damit rechnen können, daß ich vielleicht geschnappt werden kann. vielleicht nicht direkt hingerichtet zwar (das erst nach mehrmaligem verhaften und sehr schlimmen verbrechen), aber vorerst länger inhaftiert. vielleicht fällt ja jemand was ein, wie er mich rausbringt. vielleicht löst man des ja einfach, indem man meinem char nen finger abhackt als warnung und strafe für seine bisherigen verbrechen.. ich weiss es nicht. das spricht man dann wohl mit der garde ab.
wenn der rp-tod der einzige sinnvolle weg ist, eine situation zu beenden, ohne sie ins lächerliche zu ziehen, dann ist das doch net so schlimm. damit sind keine 08/15-kämpfe gemeint natürlich. eher so rp-quests... und für mord oder sonstwas wären "paar tage eingesperrt meinetwegen" n bisserl wenig. ist ja fast nur ein leichtes auf die finger klopfen für schwerverbrechen. da liegt dann auch einer der gefährlich aussenden piranha pudel begraben. wenn ein spieler den bürgermiester (schlimm... ab jetzt nenn ich den vorerst 'kanzler'.. *grummel*) spielt, dann wird doch der normale char zum RP-questchar fast aufgewertet. und solange der noch kanzler ist, so lange ist doch mit locker flockig mal monsies jagen doch eh nichts mehr. wer das macht und mal dauernd außerhalb der gesicherten bereiche und ohne verteidigung rumrennt, ist doof und sollte nicht kanzler werden. weil es dann einfach nur unvermeidlich wäre, daß dem was zustöst. wenn einer rp-lich vorhat, den kanzler zu killen oder ihn abzusetzen/löszuwerden und ihn in so ner situation dann verschont, dann ist das eine der lächerlichen situationen, die ich oben meinte.
wie man merkt: ich weiss aber auch nicht, wie ich genau damit umgehen soll. im großen und ganzen wäre ein rp-tod und wiederbelebungs-system doch der beste weg dafür, wenn man rp-tod will. hab ich ja alles oben schon gesagt. auch, warum dabei sich ganz schön was überlegt werden müste.
im grunde will ich mit meinem post nur sagen, daß.. ka
/edit: kelhim war schneller.. und, obwohl ich immer glaubte, soetwas nie sagen zu müssen:
er hat recht

Verfasst: 12. Aug 2005, 18:12
von Ex Urviech
Sildran hat geschrieben: und für mord oder sonstwas wären "paar tage eingesperrt meinetwegen" n bisserl wenig.
ich rede nicht von Mord oder sonstwas. Mord in UO ist so ohne weiteres nicht Möglich "Punkt" Dafür ist es eben ein spiel.
Ich rede von niederschlagen.
Und wenn ich mich letztendlich nichtmehr mit leuten der stadtgarde und höher anlegen kann, weil man im Falle des verlierens gleich gehängt werden kann wird das erstens für mich und zweitens für die Stadtgarde eher langweilig oder?
Ich denke zwar dass RP Tod als Konsequenz unlogisches Verhalten und un-RP verhindern kann, aber noch vielmehr verbaut soetwas die Chancen auf interessantes RP.
Und das wiegt sich meiner meinung nach nicht auf. Übertrieben gesagt würde das heißen: es gibt zwar kein Konflikt-RP mehr, aber dafür auch kein schlechtes Konflikt-RP

Verfasst: 12. Aug 2005, 18:36
von Anthalan
edit: kelhim war schneller.. und, obwohl ich immer glaubte, soetwas nie sagen zu müssen:
er hat recht
sw€€t...
Ich danke dir angesichts der Untermauerung meiner gegenwärtigen Position zu diesem brisanten Thema.
bis irgendwem mal der gesitesblitz kommt, wie man den rp-tod und wiederbelebung in einem system zusammenbringen kann, was nicht absolut beknackt ist oder zum running gag verkommt, weils dann keinerlei konsequenzen gibt, muss man sich mit der unlogik der ko-prügeleien als höchste art des sieges in einem kampf (der nicht teil einer quest ist und den rp-tod vorsieht) abfinden.
Dito...ein Rp-Tod Konzept wäre sicher nicht das schlechteste.
Verfasst: 12. Aug 2005, 19:00
von Aeonra
Also in punkto 'Engine tod' ist bereits etwas geplant, sogar umgesetzt glob. Ich hoff es findet gefallen, wills aber soweit noch nicht verraten. Einzig was ich dazu noch sage ist, dass es mit den Göttern zu tun hat.

(ein biiiiiiiiiiiischen müssen wir ja noch geheim halten sonst wisst ihr ja schon alles und langweilt euch

)
RP-Tod hat auch nicht immer mit einem gewaltsamen ende zu tun. Oder einen Fall wo ein player den anderen player tötet im RP. Es kann auch gaaaaaaaaaanz simpel sein. Z.b. ein Unfall: man stürzt ne klippe runter oder Selbstmord aus welchen gründen auch immer ODER ein natürlicher Tod ihr wisst schon, wo man einfach hinübergeht, Herzkaspar oder dergleichen. 90% der tode müssten im prinzip stinknormale ereignisse sein, die überhaupt nichts mit einem Verbrechen zu tun haben.
Enttäuschend wie einseitig die Sichtweise hier im Thread is.
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Zum Engine niederhauen (engine tod).
1. Ja es kann folgen haben, man kann es auch als bewustlosprügeln oder verletzen so dass man das bewusstsein verliert interpretieren. Das heisst aber nicht, dass die umstehenden das NICHT GESEHEN haben. UND es heisst auch nicht dass man nicht verfolgt werden kann. Ist wie im RL halt auch... das Strafmass hängt von mehreren Faktoren ab.
a) kann sich das opfer dran erinnern, wenn ja will es rache?, wenn nein haben es andere gesehen?
b) wie ist die momentane gesellschaftliche 'Schmerzgrenze'. Es gibt kulturen da werden Dieben die hände abgehackt... wieso soll es da nicht kulturen geben, die bewustlosprügeln mit dem tod bestrafen? (besonders wenn man den befehlshaber der stadt niederhaut kann man sicherlich mit konsequenzen rechnen, DENN dieser lebt ja noch!).
c) aus welchem grund geschah die tat. War es gezielte Absicht, war es ein wettkampf? War es verzweiflung? Glaube? bla bla bla
Das alles beeinflust wie im RP auf nen (Enginetod) reagiert wird. Schliesslich werden auch nicht alle monster eliminiert wenn der bürgermeister von nem zombie umgehauen wird, weil er halt einfach keine rüste trug.
Kommt weg von so festgefahrenen Meinungen. Es gibt nich blos das eine oder das andere... grade im RP sollte jeder schon die erfahrung gemacht haben, dass es viele lösungen gibt für ein und das selbe problem. Wem nur eine lösung einfällt sry... aber der sollte sich ma bisserl mehr gedanken machen.