Seite 1 von 2

Warum spielt ihr die Rasse die ihr spielt?

Verfasst: 16. Jul 2005, 19:57
von Beliar
Ich wunder mich ein bisschen, was eine bestimmte Rasse für euch ansprechend macht. Manche stehen auf Zwerge, andere lieber auf Dunkelelfen, und wieder andere sind zufrieden damit einen Menschen zu spielen.

Wieso? Was zieht euch an der einen oder anderen Rasse an?

Verfasst: 16. Jul 2005, 20:31
von Isorn Trestolt
versuche mit meinem charakter und meiner rasse möglichst meinem rl verhalten anzupassen, dann hab ich nicht so probleme, mich in das rp hineinzuversetzen.

und wie man feststellt haben wir beide einiges gemeinsam:
schönheit, tolle bräune und stets zuvorkommend, perfekt eben!!

Verfasst: 16. Jul 2005, 21:19
von Alvarin
Die Verblüffung mancher Leute, wenn man den menschlichen Maßstäben entgegengesezt spricht und handelt und mal was völlig anderes zu sein als man selbst ist.

Verfasst: 16. Jul 2005, 23:35
von Sahera
Mensch sein macht schön und bildet, denn nichts ist so schwer wie die perfekte Darstellung des Gewöhnlichen, für einen ungewöhnlichen Menschen.

Verfasst: 17. Jul 2005, 07:44
von Llonio Iberion
Einen Menschen zu spielen gibt einem die größte Freiheit im ausspielen und der Entwicklung des Chars, frei von Rassenklischees.
Ausserdem finde ich Sprachkonstruktionen im Stil von "Ussa gehe einkaufen,kommst tos mit?" mehr als peinlich.

Verfasst: 17. Jul 2005, 19:32
von Delaya
Ich mag Rassenchars, da sie anders sind und ein anderes "Klischee" erfüllen als Menschen. Wer nicht über den Rand des Guides blicken kann, hat sicher von jeder Rasse ein ideales Verhaltensbild im Rollenspiel (s. Rassenguides). Das gilt für Menschen ebenso wie für nicht-menschliche Rassen. Es hängt von den Spielern und ihren Mitspielern ab, was man aus den Chars und ihren Konzepten machen kann.
Natürlich muss es ein gewisses Grundmuster geben, doch kann sich jeder Spieler über dieses Grundmuster hinaus entwickeln und gerade im Falle von Fremdrassen Möglichkeiten finden, auf andere Spieler zuzugehen, die mit einem menschlichen Char nicht möglich sind. Man kann nicht nur eine andere eigene Lebensauffassung sondern sogar eine andere Grundeinstellung (bedingt durch die Rasse) verkörpern.
Das folgende Zitat "Finite players play within boundaries; infinite players play with boundaries." (James P. Carse, Finite and Infinite Games) verdeutlicht am besten, wozu Rassenchars genutzt werden können, wenn man sich darauf versteht, die Eigenschaften der Rasse richtig umzusetzen. Aus einem "Klischee" kann weitaus mehr werden, nämlich Lebendigkeit im Rollenspiel, Austesten von Grenzen, Setzen neuer Grenzen und RP jenseits bekannter Erwartungen.

Verfasst: 17. Jul 2005, 20:29
von Yametha Shetri
finde einen Menschen viel schwieirger zu spielen da ein mensch alles sein kann von gut bis boese von egoistisch bis hilfsbreit .. Menschen sind auch wankelmuetig und alles..

orks sind halt immer ziemlich boese ebenso dunkelelfen .. ads finde ich etwas langweilig ;-)

Verfasst: 17. Jul 2005, 21:25
von Sildran
also ich habe damals nur elf (kurzzeitig) gespielt, weil ich was bestimmtes sehen wollte..
aber im grunde muss ich mich dem llonio anschließen. menschen haben das volle spektrum von allem, sofern sie darin nicht beschränkt werden. eigentlich sind zwerge abgesehen von einem gewissen grundmuster auch völlig wandelfähig und durschreiten selbe gefühlsregungen wie menschen (abhängig vom system natürlich). andere rassen sind schon eher eingeschränkter. doch geben rassenchars eine gewisse würze und fremdheit, was ihren reiz ausmacht. deswegen sind die meisten shards auch meistens mit einer vielzahl von rassen ausgestattet. aber etwas anderes als den reiz des neuen und andersartigen kann ich in den rassen nicht ausmachen. zumindest aus meiner sicht nicht.

Verfasst: 17. Jul 2005, 21:50
von Kaladesh
Ich spiel eigentlich am liebsten Menschen. Das liegt vermutlich daran, daß ich bisher leider nur wenige wirklich gute Rassenspieler gesehen habe, die es verstanden die entsprechende Rasse auch glaubhaft darzustellen.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht (auch im P&P ...) das ein Rassenchar irgendwo zwischen 0815-Bilderbuchklischeezwerg und Mensch-mit-langen-Ohren rangiert.

Das "Menschsein" eröffnet die Möglichkeit sich auszutesten in einem Gebiet, das man aus dem täglichen Leben kennt. Die verschiedensten Facetten des menschlichen Wesens (seien es Einstellungen, Schicksale, Erlebnisse, persönliche und charakterliche Eigenschaften oder sonstewas) kann man fast täglich da drausen finden. Diese überspitzt darzustellen (und damit mein ich nicht nur das Heldentum sondern auch einfach mal die pure "Gewöhnlichkeit" eines Menschen ebenso zu überspitzen... und damit mit "Menschenklischees" zu arbeiten ... Das ist es, daß mich daran reizt.
Erst wenn eine solide Zahl an Spielern es versteht den dargestellten Menschen ein persönliches Leben einzuhauchen, welches einen überzeugt (und das bedeutet eben daß nicht 18 von 20 Menschen täglich die Welt retten können), erst dann macht es in meinen Augen Sinn, sich gleichfalls mit den verschiedenen Rassenchars auseinanderzusetzen, welche ungleich schwerer zu spielen sind, da sie kaum ein entsprechendes Pendant in der realen Welt haben.
Solange es aber vielen Spielern bereits beim spielen eines Menschen an ausreichend Fantasie fehlt diese von dem allgemeinen Klischee abzuheben, wird es schwer sein einen Rassenchar auch so spielen zu können, wie er es eigentlich verdient, eben weil dort die Fantasie dann wohl kaum weiterreicht als bis zum "Menschen-mit-Spitzen-Ohren". Dies betrifft vielleicht weniger die Spieler solcher Elfen selber, als vielmehr jene, die es mit ihnen zu tun haben.

Verfasst: 17. Jul 2005, 23:12
von Ariana
hab dreieinfache gründe, mensch zu spielen.
1. "Ari" war mein erster uo char, weil ich etwas "einfaches" wollte, um schwerwiegende rollenspielfehler zu vermeiden, die mangels fehlendem rassenwissen entstehen
2. ich spiel bei uns im fantasy live ne drow, würd ich bei uo eine beginnen, wäre sie der wohl zu ähnlich und somit keine abwechslung.
zu guter letzt 3.
andere rassen.. man denkt drüber nach, aber die zeit, die liebe zeit... ich würde wohl anderen rassenchara, auch wenn sie interessant sein mögen zu wenig zeit zukommen lassen können, und um des "dasein" halber macht man ja kein rp, sondern um des rp wegens... oder?

Verfasst: 18. Jul 2005, 12:22
von Rami
Hochelfen

hmm, also, wenn ich so darüber nachdenke, war der Hauptgrund wohl Arav/Atrax.
Naja, und als ich meinen Char erschaffen habe, hab ich mehr und mehr das Gefühl bekommen, dass Hochelfen irgendwie... stylisch sind (aus meiner Sicht). Geheimnisvoll, Verschlossen gegenüber Nicht-Elfen, Verbittert wegen dem Fall ihrer Rasse, Hasserfüllt gegen ihre dunklen Gegenstücke. Und als ich mich mit einigen Hochelfen fast komplett auf Asdharia unterhalten konnte, ich glaub, das war dann einfach nur perfekt :)

Verfasst: 18. Jul 2005, 18:40
von Tiolyr
Einen Elf habe ich angefangen zu spielen, weil ich einfach am liebsten Magier spiele und da liegt ein Volk welches Magie in sich trägt nunmal recht nahe.
Außerdem habe ich ähnliche Gründe wie Isorn, dass die unglaubliche Schönheit, das umwerfende Charisma und die allesumfassende Intelligenz dieses Volkes mir selbst sehr ähnelt.

Verfasst: 21. Jul 2005, 18:37
von Isorn Trestolt
wohl kaum...

Verfasst: 21. Jul 2005, 19:50
von Tiolyr
Oho.. der unwissende Unhold Peter spricht groß ;)

Wir haben uns länger net gesehen mein Freund und mittlerweile trink ich dich locker unter'n Tisch, und das werde ich dir bestimmt noch beweisen ( bestimmt mal wieder en RL oder ich komm einfach so vorbei )


Bis denn... der schöne, anmutige, intelligente und trinkfeste Tiolyr

:D

Verfasst: 21. Jul 2005, 20:12
von Tabar
*Liste anguck*

schöne - o.k.
anmutig - o.k.
intelligent - o.k.
trinkfest - eeermmmmm...

Bist du ein Zwelf, Tiolyr? :shock:

Verfasst: 21. Jul 2005, 22:38
von Tiolyr
Alles eine Sache der Erfahrung Tabsi ^^

Ich habe zwar Rassenbedingte Nachteile, aber das ist nichts, was man nicht ausmerzen könnte ;)

Verfasst: 22. Jul 2005, 01:08
von Anthalan
Darf ich mal fragen wie ihr alle an so verwirrende Forentitel kommt?

edit: Werwesen sind schlicht und einfach spannende Charaktere, eine ständige Herausforderung an den Spieler und sehr facettenreich (siehe Tier/Mensch Konflikt). Was will man mehr...

Verfasst: 22. Jul 2005, 02:26
von Beliar
Anthalan Savaen hat geschrieben:Darf ich mal fragen wie ihr alle an so verwirrende Forentitel kommt?

edit: Werwesen sind schlicht und einfach spannende Charaktere, eine ständige Herausforderung an den Spieler und sehr facettenreich (siehe Tier/Mensch Konflikt). Was will man mehr...
Ich denke das hat mit dem Postcount zu tun, meine zarte Dryade :oops:

Verfasst: 22. Jul 2005, 14:38
von Tiolyr
mhmm naja also mit Lavanne würde ich mich als "Schatten" ja wohl fühlen.. aber so...
Da fällt mir ein ich hab ja noch mehr Rassen gespielt als nur Elf. Wenn ich mal Lust hab, schreib ich auch was zu den Drow bzw. den Zwergen :D

Verfasst: 22. Jul 2005, 16:57
von Tarin
Ich spiel einen Menschen aus zwei Gründen:

a) Er ist schön unberechenbar

b) Man kann mit keiner anderen Rasse eine Hexe spielen ^^

Verfasst: 23. Jul 2005, 14:55
von Tiolyr
Naja b) könnte man ja ändern was man will und unberechenbar sind auch Werwesen, Orks, Dunkelelfen, Tiolyrs...

Verfasst: 23. Jul 2005, 19:31
von Beliar
Mensch.
Soweit ich mich bei UO zurück erinnern kann, hab ich immer Mensch gespielt.
Wenn ich so zurück denke, schätze ich, dass das auch gut so war ^^.

Ich habe den Mensch den anderen Rassen vorgezogen, weil ich es gehasst habe, dass man in diesen so limitiert ist. Wenn ich Mensch bin, kann ich ne Gilde aufmachen, die kann Böse sein wenn ich will. Ich kann mich entscheiden lieber DIESEN oder JENEN Gott anzubeten, etc.

Die Auswahl ist (scheinbar) grösser. Als Elfe konnte man früher nie einfach mal "böse" werden, oder als Drow sich zum guten entwickeln.
Hätte man das getan, wäre der Betreuer gekommen und hätte einem mit dem Guide auf die Nase gehauen.

Die absolute Freiheit sich zu entscheiden wohin man sich entwickeln will ist grossartig und sicherlich ein Punkt warum auf praktisch jedem Freeshard die Menschen doch die meisten Spieler haben. Auch unter den hervorragenden RPlern haben sich viele für den Menschlichen Charakter entschieden gehabt.

Was aber viele oft übersehen ist, (ebenso wie ich es zuanfangs tat) dass die Sonderrassen die Freiheit durch etwas anderes ersetzen.
Background.
Als DuE, Elf, Ork oder Zwerg hat man einen reichen Hintergrund auf dem man aufbauen kann, den man unterschiedlich, je nach Charakter, auslegen kann und was zu wundervollem Langzeit RP führt.

Noch besser ist es, wenn man einen Betreuer hat, der ernsthaft sich um seine Rasse bemüht und gutes RP belohnt und unterstützt, sei es mit Quests, Titel, IG Ruhm, etc. Auch sollte man nicht vergessen wie der Zusammenhalt innerhalb der Rasse oftmals grösser ist als bei den Menschen, wo der eine niemals dem anderen helfen würde, ausser man kennt sich bereits.

Anders z.b. bei den Zwergen. Wer kennt nicht den Heldenmut der kleinen Bärtigen, wenn es darum geht sich gegenseitig zu schützen?

Wenn ich Zeit hätte, würde ich definitiv mich einer der Sonderrassen widmen, denn wo man als Mensch alles ausprobiert und ausgeschöpft hat, da fängt das Leben der DuE, Menschen, Orken, Zwerge und Elfen erst an.
Persönlich würde ich jedem raten, der seinem Menschenchar überdrüssig geworden ist, einfach den mal auf Eis zu legen und sich einen Sonderchar anzuschaffen. Sonderrassenchars müssen (sollten zumindest) sich völlig anders verhalten. Sie haben andere Moralvorstellungen, andere Ziele, sind Teil einer komplett anderen Gesellschaft (wer einen Z,O,D, oder E wie einen Menschen spielt, hat was nicht kapiert)..

Verfasst: 24. Jul 2005, 09:09
von Sildran
Beliar hat geschrieben:Ich habe den Mensch den anderen Rassen vorgezogen, weil ich es gehasst habe, dass man in diesen so limitiert ist. Wenn ich Mensch bin, kann ich ne Gilde aufmachen, die kann Böse sein wenn ich will. Ich kann mich entscheiden lieber DIESEN oder JENEN Gott anzubeten, etc.
wusste garnicht, daß zwerge nie in gilden können oder elfen... dachte nicht, das sei irgendwann limitiert gewesen (außer dann in FL bei den zwergen und ihrer zwergengroupkhazadgilde).
Die Auswahl ist (scheinbar) grösser. Als Elfe konnte man früher nie einfach mal "böse" werden, oder als Drow sich zum guten entwickeln.
Hätte man das getan, wäre der Betreuer gekommen und hätte einem mit dem Guide auf die Nase gehauen.
nja.. einfach mal so seine gesinnung ändern kann man ja auch mit den menschen nicht :P
und sicherlich ein Punkt warum auf praktisch jedem Freeshard die Menschen doch die meisten Spieler haben.
*hüst* wenn die Drow oder die orken absolut frei wählbar wären, wären die rasse nummero uno.. nur dann wären sie vollgemüllt. der grund, warum menschen rasse nummer 1 ist, außer dem grund, daß ein guide sie nicht daran hindert, doofköbbe zu sein, wenn sies wollen, daß sie die normalerweise einzige voll offene rasse sind. :roll:


aber mal ernsthaft: beliars comment hat mich auf die frage gebracht: ist es den zwergen und elfen unmöglich, sich einer gilde anzuschließen? was hindert sie daran?
elfen konnten sich zB früher keiner gläubigen gilde anschließen, da sie mit ihren glaubenskonzepten schief gefahren sind und (so leid es mir tut das zu sagen) irgendwo am o-ton vorbeischwebten (aber nicht als einzige rasse.. mehr zusammenpassende rassen und weniger extraquatsch war ja grundvoraussetzung fürs guideteam von ash, soweit ich weiss). zwerge und menschen zu verbinden war ja der versuch als moradin auch zu einem menschengott gemacht wurde zu ende von FL (leider wurde das kaum angenommen, obwohls n guter ansatz war).
also.. wo liegen bei den rassen, die am meisten verbindungen zu den menschen haben die schwerigkeiten, sich mit ihnen in ne gilde zu begeben?

p.s. offtopic.. aber solange keine 100 leute im forum hängen, wird keine unübersichtlichkeit entstehen durch so ein wenig abschweifen

Verfasst: 24. Jul 2005, 13:20
von Tabar
Das Gildenverbot für Elfen und Dunkelelfen entstand durch die Erfahrung, dass Rassenchars in Gilden längerfristig eher wie Menschen gespielt wurden, weil man sich dem Gildenkonzept zu sehr annähern mußte. Überdies hinaus waren Gilden einfach nicht "elfenfreundlich" strukturiert. Bedenkt man die Einstellung der Elfen zur Gesellschaft / Gemeinschaft, blieben kaum Möglichkeiten. Lediglich der Druidenzirkel wäre eine Alternative gewesen. Doch da dort nur Druiden aufgenommen werden, wäre auch da allenfalls leichte Kooperation möglich gewesen.



Ausgehend von allen Erfahrungen und Bedenken gibt es für Ashkantra daher folgende Regelung für (Dunkel-)Elfen, die hier nachgelesen werden kann.
Kann ich als Elf oder Dunkelelf einer Gilde oder Vereinigung beitreten?

Bei einer solchen Entscheidung solltest Du immer berücksichtigen, was einen Elfen ausmacht: Die persönliche Freiheit, die Gemeinschaft seines Volkes und Treue zu dieser Gemeinschaft.
Da viele Gilden oder Vereinigungen eine Organisationsstruktur haben, die in Konflikt mit diesen Tugenden treten kann, ist es für Elfen nicht möglich, derartigen Gilden oder Vereinigungen beizutreten. Gilden, welche diese Struktur nicht haben, können gewählt werden.

Ein Dunkelelf kann einer Gilde beitreten. Allerdings sollte der Spieler im Hinterkopf behalten, das Dunkelelfen von anderen Motiven als Menschen geleitet werden. Ihre Loyalität gilt ihnen selbst und ihrer Familie/ihrem Haus statt der Gilde. Dies sollte sich auch im Rollenspiel zeigen.

Verfasst: 24. Jul 2005, 17:52
von Beliar
Sildran hat geschrieben: wusste garnicht, daß zwerge nie in gilden können oder elfen... dachte nicht, das sei irgendwann limitiert gewesen (außer dann in FL bei den zwergen und ihrer zwergengroupkhazadgilde).
Siehe Tabars Posting.
Sildran hat geschrieben:nja.. einfach mal so seine gesinnung ändern kann man ja auch mit den menschen nicht :P
Aber man *kann* es leichter als ein Char einer Sonderrasse dazu in der Lage wäre. Das ist ein Unterschied.
Nicht dass es viele Menschen davon abgehalten hätte, einfach mal hin und her zu hopsen. Heute gut, morgen böse... aber sowas gabs Gott sei Dank eigentlich nur von der UNRP Fraktion.
Sildran hat geschrieben:*hüst* wenn die Drow oder die orken absolut frei wählbar wären, wären die rasse nummero uno.. nur dann wären sie vollgemüllt. der grund, warum menschen rasse nummer 1 ist, außer dem grund, daß ein guide sie nicht daran hindert, doofköbbe zu sein, wenn sies wollen, daß sie die normalerweise einzige voll offene rasse sind. :roll:
Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre...
Aber da wir von unserem Shard ausgehen, trifft das schon so zu wie ich es meinte. ;)
Davon abgesehen, ich halte es für ne gute Idee, erst mal nen Menschen zu spielen, ehe man sich an ne Sonderrasse wagt.
Man kann somit erst mal Erfahrungen sammeln. Wie die Menschen sich verhalten, wie die Rassen sich verhalten, etc.
Die Vorgaben sind einfach anders. Um einen Menschen zu spielen, muss man nicht soviel wissen, wie wenn man einen DuE spielen will. Fehler können leichter ignoriert werden, wobei es bei den Sonderrassen halt doch einen weit grösseren Eindruck hinterlässt, wenn man welche macht.
Der Unterschied der Gesellschaft/en ist halt doch sehr gravierend.
Sildran hat geschrieben:mehr zusammenpassende rassen und weniger extraquatsch war ja grundvoraussetzung fürs guideteam von ash, soweit ich weiss).
Ne, nicht weniger Extraquatsch ;)
Die Rassen sollen weiterhin interessant und einzigartig sein, wobei wir aber (zumindest haben wirs versucht ;)) darauf geachtet haben, dass eine weit grössere Möglichkeit zur Zusammenarbeit / zum Zusammenspiel besteht. Wir schauen, dass wir die Aspekte der Rassen hervorheben, die soetwas ermöglichen. Zum Beispiel die DuE. Das "Knie oder Stirb" Spiel wird es nicht mehr in der Art geben, weil es einfach konträr der Natur der DuE läuft (an der Oberwelt). Sie sind schlau, hinterlistig. Der Dolch im Rücken ist besser als das Schwert in der Brust. Zwar war das schon immer ein Teil der Wesenszüge der DuE, aber nur selten wirklich ausgespielt. Jetzt ist es praktisch der Fokus, und man muss als DuE sich darauf einstellen und einen intelligenten Char spielen der weniger auf direkte Gewalt als auf seine Schläue und Hinterlist setzt.
Sildran hat geschrieben: zwerge und menschen zu verbinden war ja der versuch als moradin auch zu einem menschengott gemacht wurde zu ende von FL (leider wurde das kaum angenommen, obwohls n guter ansatz war).
FL war im Bezug auf Götterglauben leider ein absoluter Tiefpunkt. Ich denke, Teil des Problems war durchaus die "Verwässerung" der Götter in dieser Art. Die rassische Identität der einzelnen Gruppen wurde ziemlich reduziert und die neueingeführten "ehemaligen" Rassengötter wurden allgemein auch nicht allzu gut aufgenommen. Nur wenige haben sie wirklich verehrt, denn das Bild war einfach da, dass Moradin z.b. zu den Zwergen gehört. Ich glaube auch nicht, dass das den ZW Spielern allzusehr gepasst hatte. Alles in allem war die Situation eher ein bisschen irritierend und verwirrend.
Rp Konflikte die auf Gottheiten basierten wurden dabei relativ stark minimiert. Das "MEIN Gott ist besser als deiner" kam völlig unter den Hammer. Es fehlte einfach das Interesse den Rassengott mehr wirklich zu verteidigen, da die anderen ihn ja auch anbeten konnten.
IMHO natürlich.
Sildran hat geschrieben:also.. wo liegen bei den rassen, die am meisten verbindungen zu den menschen haben die schwerigkeiten, sich mit ihnen in ne gilde zu begeben?
Was wir bei Ash machen, ist definitiv mehr Freiheiten erlauben. Die Guides bilden die Grundlagen für das RP, nicht eine unumstössliche, nie veränderbare Tatsache. Das soll heissen, es ist durchaus möglich, dass ein Rassenchar sich soweit verändert (wenn glaubwürdig gespielt) dass es ihm ermöglicht wird einer Gilde beizutreten, doch sollten dabei nie die Hintergründe des Chars vergessen werden.

Gut zu sehen an dem Beispiel der Dunkelelfen, welches Tabar postete:
Ein Dunkelelf kann einer Gilde beitreten. Allerdings sollte der Spieler im Hinterkopf behalten, das Dunkelelfen von anderen Motiven als Menschen geleitet werden. Ihre Loyalität gilt ihnen selbst und ihrer Familie/ihrem Haus statt der Gilde. Dies sollte sich auch im Rollenspiel zeigen.
Selbes gild auch für andere Rassen. Ein Zwerg würde niemals eine Gilde über seine Rasse stellen. Ein Orken ist für eine strukturierte Gilde z.b. viel zu chaotisch und Elfen würden wohl wirklich bei den meisten Zielen der Menschengilden nur mit dem Kopf schütteln und sich wundern, was die junge Rasse jetzt wieder für Ideen hat.

Verfasst: 24. Jul 2005, 19:59
von Sildran
Beliar hat geschrieben:Ne, nicht weniger Extraquatsch ;)
mit extraquatsch war gemeint: zeug, was die rassen wie von absolut einer anderen welt erscheinen lassen. da waren die Drow aus ad&d... lloth war unmöglich einfügbar. die zwerge hatten moradin und die elfen (aue&hoe) hatten irgendwas... und die menschen konnten halt dann rumrennen und sagen: "arazel olé olé" oder "morgoth metzelt mächtig" und die zwerge kamen dann und sagten: ja ja.. gibt doch eh nur moradin.. der hat alles erschaffen und der rest ist quarktasche... den drow, orks und elfen gings ja nicht/kaum anders... imho sollte es irgendwo schon irgendwelche connections geben, da es sich am ende ja doch um die selbe welt handeln soll.
natürlich sind unterscheidungen wichtig, daß es dann nicht nur zu spitzohrmenschen oder menschen mit fell, lendenschurz und überbiss kommt.. aber bei den göttern fand ich die annäherung (leider etwas spät und kaum übersichtlich) eigentlich nett... obwohl die drow keine llothanbeter lebendig gelassen hätten und die zwerge auch nicht gerade freunde von moradinmenschen gewesen wären...

aber das ganze sonderzeugs in sachen göttern für die rassen..
da wars natürlich leicht für die möchtegern-atheisten auch noch zu sagen: joa.. ich glaube an 3 sachen: gold, könig fussball und tassen mit entenmotiven.. aber an keine gottheit. da es einfach keine fixierungen gab. da trafen sie n menschen, der sagte, er betet morgoth an und hinter der nächsten ecke kam da n zwerg, der sagte: ja... morgoth geht mir am zwergenbart vorbei, mich geht nur moradin an.
für menschen gabs morgoth, kraios, kor, dingensnaturdingensda (gaia?) und arazel..
kor war unwählbar
kraios anfangs sogar nur böse und sowieso nur für magier
naturdingens nur für druiden, hexen (auch eigene gottheit im grunde mit hekate), waldläufer (?) und aue oder so..
morgoth und arazel als einzig wirkliche wahl also?
naja.. und daß einige morgother waren..... und davon einige, die besser nie den namen morgoth gesehen hätten (morgoth zum gruße)
und arazel, der ja nicht nur das absolut gute war, sondern auch die versicherung, nicht von morgoth und den anderen bösen gekillt zu werden und damit automatisch der standardgott (hat aber eh kaum einer gecheckt, daß man es so sehen muss, sofern man kein extremfanatiker ist), war natürlih wegen seiner zu positiven art für viele die abschreckung ("oh nein, ich will doch net strahlesupergut sein..")
dann blieb für die nur der glaube an "ich? ich glaube nicht an die götter"... und da die rassen mit ihren göttern wie vom anderen stern waren.. glaube ich, daß damit unterstützt wurde, daß viele dachten, es sei ja eh kaum wichtig, was er sich als gott aussuche.. also warum überhaupt irgendwas wählen..


öhm.. ich schweife etwas in der ganzen gegend herum. wenn jemand nen roten faden in diesem text findet, kann er es ja gerne nochmal verständlich wiederholen :roll:

soweit zu meiner nichtswürdigen ansicht über den einsatz von göttern.

Verfasst: 24. Jul 2005, 21:36
von Beliar
Sildran hat geschrieben: mit extraquatsch war gemeint: zeug, was die rassen wie von absolut einer anderen welt erscheinen lassen. da waren die Drow aus ad&d... lloth war unmöglich einfügbar. die zwerge hatten moradin und die elfen (aue&hoe) hatten irgendwas... und die menschen konnten halt dann rumrennen und sagen: "arazel olé olé" oder "morgoth metzelt mächtig" und die zwerge kamen dann und sagten: ja ja.. gibt doch eh nur moradin.. der hat alles erschaffen und der rest ist quarktasche... den drow, orks und elfen gings ja nicht/kaum anders... imho sollte es irgendwo schon irgendwelche connections geben, da es sich am ende ja doch um die selbe welt handeln soll.
Das Problem war einfach, dass man damals auf MI nicht versucht hat eine koherente Welt zu schaffen, sondern nur die Eckpunkte des Shards aufzufüllen. Man hat sich überall geschnappt was am besten gepasst hätte und was man erwartet hätte das man für son Shard braucht, es zusammen gewürfelt und dann auf die Website gebrettert.
Am Ende war zwar alles nötige da, aber es passte hinten und vorne nicht.
Ich hoffe wir haben das bei Ash besser gemacht (wobei man das natürlich erst wirklich dann sieht, wenn der Server läuft und die Spieler ihre Erfahrungen gesammelt haben).

Sildran hat geschrieben:natürlich sind unterscheidungen wichtig, daß es dann nicht nur zu spitzohrmenschen oder menschen mit fell, lendenschurz und überbiss kommt.. aber bei den göttern fand ich die annäherung (leider etwas spät und kaum übersichtlich) eigentlich nett... obwohl die drow keine llothanbeter lebendig gelassen hätten und die zwerge auch nicht gerade freunde von moradinmenschen gewesen wären...
Ich geb zu, ich war kein Fan von den Annäherungen. Das Problem dabei war einfach, dass auf einmal jeder zwei Duzend Götter zur auswahl hatte, wobei sich einige sogar noch überschnitten und keiner mehr wusste was Sache ist.
Am Ende sorgte es einfach für mehr Verwirrung, auch wenn der Wunsch hinter dieser Vermischung ein guter war. Das Prob war einfach, dass zu langsam auch reagiert wurde, um das auszubessern nachdem klar war, dass es in der Art nicht funzte.
Imho, bin ich immer noch der Meinung, ein Reboot war das einzig wahre, damit man wieder von vorne anfangen kann und zwar dieses mal in einer geordneten und zueinander passenden weise.
Sildran hat geschrieben:aber das ganze sonderzeugs in sachen göttern für die rassen..
da wars natürlich leicht für die möchtegern-atheisten auch noch zu sagen: joa.. ich glaube an 3 sachen: gold, könig fussball und tassen mit entenmotiven.. aber an keine gottheit. da es einfach keine fixierungen gab. da trafen sie n menschen, der sagte, er betet morgoth an und hinter der nächsten ecke kam da n zwerg, der sagte: ja... morgoth geht mir am zwergenbart vorbei, mich geht nur moradin an.
für menschen gabs morgoth, kraios, kor, dingensnaturdingensda (gaia?) und arazel..
kor war unwählbar
kraios anfangs sogar nur böse und sowieso nur für magier
naturdingens nur für druiden, hexen (auch eigene gottheit im grunde mit hekate), waldläufer (?) und aue oder so..
morgoth und arazel als einzig wirkliche wahl also?
naja.. und daß einige morgother waren..... und davon einige, die besser nie den namen morgoth gesehen hätten (morgoth zum gruße)
Lass es ruhig raus ;)
Aber ja, da siehst selber was ich meine. Es war einfach zuviel, und einfach zu sehr für alle. Man hatte mehr Auswahl als gesund war, dabei kam natürlich auch noch zum tragen, das dieser Gott für jene und diesen nicht in Ordnung ist, und nur der und dieser das darf, aber dabei kann trotzdem jeder, und hier wieder nicht.

Jetzt sollte das alles weit weniger verwirrend sein.
Sildran hat geschrieben:und arazel, der ja nicht nur das absolut gute war, sondern auch die versicherung, nicht von morgoth und den anderen bösen gekillt zu werden und damit automatisch der standardgott (hat aber eh kaum einer gecheckt, daß man es so sehen muss, sofern man kein extremfanatiker ist), war natürlih wegen seiner zu positiven art für viele die abschreckung ("oh nein, ich will doch net strahlesupergut sein..")
Aus irgendeinem Grund haftete Arazel am Ende ein "Luschenimage" an. KA, wie es dazu kam, aber ich verstehe, dass Leute Schwierigkeiten haben einen Gott anzubeten, den sie nich mal respektieren können. Dazu kam natürlich, dass durch Raziel ein viel "coolerer" Guter Gott schon da war. Ein Fehler den wir mit Adalon nicht machen wollen, da er sowohl Barmherzigkeit als auch gerechte Wut verkörpert und somit auch mehr Spiel für diejenigen bietet, die früher Raziel gefolgt sind.
Sildran hat geschrieben:dann blieb für die nur der glaube an "ich? ich glaube nicht an die götter"... und da die rassen mit ihren göttern wie vom anderen stern waren.. glaube ich, daß damit unterstützt wurde, daß viele dachten, es sei ja eh kaum wichtig, was er sich als gott aussuche.. also warum überhaupt irgendwas wählen..
Ich denke, dass die Götter praktisch nie wirklich irgendwas gemacht haben, spielt dabei auch eine wesentliche Rolle.
Wir wussten dass es sie gibt, aber nur weil es auf der HP stand.
Irgendwie ist das zu "wenig". Selbst im RL fehlt es den Menschen oft genug an Beweisen (siehe all die Atheisten) und ich verstehe, dass es den meisten so durchaus auch IG dann ging. Wozu einen Gott anbeten, der eh nie seine Präsenz zeigt? Weder durch Wunder noch durch Taten, oder Boten.

Ich glaub das letzte mal, dass ein Gott einen Diener aktiv erscheinen liess war auf MI, der Engel Raziels der bei der Versteigerung erschien.
Sildran hat geschrieben:öhm.. ich schweife etwas in der ganzen gegend herum. wenn jemand nen roten faden in diesem text findet, kann er es ja gerne nochmal verständlich wiederholen :roll:

soweit zu meiner nichtswürdigen ansicht über den einsatz von göttern.
Ich habs Gefühl, du hast mal alles rausgelassen was sich da aufgestaut hatte ;)

Verfasst: 24. Jul 2005, 22:43
von Anthalan
"arazel olé olé" oder "morgoth metzelt mächtig"
:)
Eine dreifache Alliteration...uiui.
und da die rassen mit ihren göttern wie vom anderen stern waren.. glaube ich, daß damit unterstützt wurde, daß viele dachten, es sei ja eh kaum wichtig, was er sich als gott aussuche.. also warum überhaupt irgendwas wählen..
Das Problem war einfach, dass man damals auf MI nicht versucht hat eine koherente Welt zu schaffen, sondern nur die Eckpunkte des Shards aufzufüllen. Man hat sich überall geschnappt was am besten gepasst hätte und was man erwartet hätte das man für son Shard braucht, es zusammen gewürfelt und dann auf die Website gebrettert
Hab ich da was nicht mitgekriegt oder meint ihr beide nicht eigentlich das gleiche aber redet aneinander vorbei?
Ich glaub das letzte mal, dass ein Gott einen Diener aktiv erscheinen liess war auf MI, der Engel Raziels der bei der Versteigerung erschien.
Gab es nicht die Rasse der "Angeli" damals? Ich weiss nur, das sich all das ultraböse Gesocks (Ok ich war auch dabei) einmal wieder vor der Kirche gesammelt hatte um die braven Kirchengänger zu moschen und dann mächtig eins auf die Rübe gekriegt hat als ein leibhaftig gemorphter Angeli alle bösen Buben nacheinander gelegt hatte. Ich war einer der ersten und den Schock hab ich nie verkraftet...
soweit zu meiner nichtswürdigen ansicht über den einsatz von göttern.
Ich lege auf deine Meinung wert *anmerk*
Ich habs Gefühl, du hast mal alles rausgelassen was sich da aufgestaut hatte
Ich auch...

Verfasst: 24. Jul 2005, 23:37
von Beliar
Anthalan Savaen hat geschrieben:Gab es nicht die Rasse der "Angeli" damals? Ich weiss nur, das sich all das ultraböse Gesocks (Ok ich war auch dabei) einmal wieder vor der Kirche gesammelt hatte um die braven Kirchengänger zu moschen und dann mächtig eins auf die Rübe gekriegt hat als ein leibhaftig gemorphter Angeli alle bösen Buben nacheinander gelegt hatte. Ich war einer der ersten und den Schock hab ich nie verkraftet...
Ich kam erst auf MI als die Angeli als Rasse abgeschafft worden waren und nur noch 2 Spieler existierten, die die Rasse repräsentierten.
Aber wenn die so stark waren, dann stimmte da was Balancemässig nicht.
Aber.. die konnten morphen?
In was?
Daemonen?

Verfasst: 25. Jul 2005, 06:31
von Sildran
hm... ich kann mich an das mit dem anzünden der kirche erinnern (übrigens hilft es viel, wenn die kirche keine kirche ist, da dann zu viele parallelen zum christentum entstehen)
jedoch erinnere ich mich nicht, daß da ein angeli anwesend war ;)
kann sein, daß die razielstatue (gabs die in dem seitenflügel damals schon?) auferstanden ist
und die auktion bei der helfenden hand.. öhm.. das war raziel? dachte, das sollte ein avatar arazels sein und nicht der raziel.. :roll:

und aufgestaut hat sich bei mir garnichts :P wollte nur eine beschreibung liefern, wie und warum ich das mit dem "extraquark" gesagt habe