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Der Oskar ist untot

Verfasst: 26. Mai 2005, 10:23
von Alvarin
Nicht nur alte UO´ler klappen hin und wieder ihren Sargdeckel auf. Auch alte Sozis von der Saar wandeln wieder als Untote durch die Welt. So hat jetzt nach dem Katastrophenabgang der SPD in NRW Alt-Sozi Oskar L. mit Wiederauferstehung gedroht, nachdem er dem Schröder-Kanzler 1998 den Rücken wegen unsozialem Regime kehrte. Er will sich mit dem Gysi zusammen einem neuen Bündnis für Links zuwenden und bei den Neuwahlen dieses Jahr wieder an den Start gehen. Sofern die Karlsruher Verfasssungsrechtler keinen Strich durch die Misstrauensrechnung des Schröders machen. Nun gilt es einen Namen zu finden für dieses Rot-und-noch-Röter-Bündnis von Sozi-Oskar und Stasi-Gregor. Das scheint denen tatsächlich Kopfzerbrechen zu machen, weil WASG (Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit) / PDS scheint doch wenig werbewirksam und zungenbrecherisch. Da muss den guten Sozi-Zombies doch geholfen werden. Findet ihr nicht auch? Drum hab ich mir überlegt, den beiden mit Namensvorschlägen ein wenig unter die Arme zu greifen und mir hier ein paar ausgedacht. Was denkt ihr? Kann man damit einen Bundestagswahlkampf gewinnen?


1. LINKS IST GEIL!

Höchst werbewirksam, weil man damit sicherlich alle werbegeschädigten Mediamarktkunden anspricht. Eben mal so 90% der Gesamtbevölkerung mit einem als Sonderangebot getarnten Ladenhüter locken.


2. Schröders Ex & Honnis Erben

Erinnert ein wenig an eine Deutsch-Fun-Punkband. Etwas für die junge Generation oder alternde Hausbesetzer.


3. Marx Brothers

Für alle, die das eh alles für nen großen Witz halten. Harpo und Groucho machen Politik.


4. Aktion Mauerbau 2005

In Erinnerung an ehemals real existierendes Arbeiterparadies. Für die Ossis gleichzeitig als Parteiprogramm und letzter Rettungsanker vor dem Heuschreckenkapitalismus.


5. Die Kammerjäger

Für alle, die gegen Heuschreckenkapitalismus sind und Müntefering immer noch für einen Sozi ind er falschen Partei halten.


Für neue Vorschläge bin ich natürlich auch dankbar. Schließlich will man den beiden ja so gut als möglich helfen.