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Kapitel 1 - -->Wird überarbeitet<-- [Charstory]

Verfasst: 3. Jan 2005, 18:25
von Elron Denlor
-Kapitel 1 - Die Begegnung

Elron setzte einen Schritt vor den Anderen, den Blick starr auf den Boden gerichtet. Die altersschwachen und einfachen Kuhleder Sandalen schlurften den Fußpfad entlang. Er hob kaum die Füße. Der Pfad führte fast nur pfeilgeradeaus und war nicht mehr als ein Trampelpfad, auf dem man vor einiger Zeit daumengroße Steine verteilt haben musste, die nun schon tief in der Erde gedrückt worden waren. Er blickte nur zu Boden, er wusste, er würde hier wohl kaum jemanden sehen. Elron ging nun sicher schon eine Stunde durch das modrige Wäldchen den Pfad entlang und traf auf Niemanden. Niemanden, außer ein paar davonlaufenden Waldtieren. Er sah auf und stolperte in gleichen Moment über einen Baumstamm, der mitten auf den Weg lag. Elrons Blick sah zu dem unteren Ende. Er wurde umgehackt, unsauber noch dazu, das war kein Förster gewesen. Und schon lag seine Hand auf den schon schartigen Eineinhalbhänder. Der umgestürzte Baum musste, oder sollte, eine Falle gewesen sein. Sofort trat er einen Schritt zurück und zog die Klinge von seiner linken Seite, wo sie hinter ihm einen feinen Strich durch den feuchten Boden gezogen hatte. Erst jetzt bemerkte er, was für ein Fehler es gewesen war, das Schwert nicht auf den Rücken zu binden. Die Spitze des Schwertes ragte ein, zwei Finger dick in der Erde, er hielt es nur mit der rechten Hand. Er schloss die Augen und lauschte. Nachdem er einen Moment abschätzend gewartet hatte, öffnete er sie wieder und musterte den Weg vor sich genauer. Wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass hier und da ein Stein aus dem Weg gesprungen war, und das nahe gelegene Büsche zusammengedrückt oder gar zerschnitten worden waren. Nun wusste er es. Es war eine Falle, jedoch hatte sie schon zugeschnappt. Das Gebiet wies deutliche Spuren von einen Kampf auf. Er trat mit den rechten Fuß zuerst über den Baumstamm und blickte sich dabei sorgsam um. Was immer dies hier angerichtet hatte konnte noch nicht weit sein, die Spuren waren noch frisch. Vielleicht waren ihm Orks gefolgt? Er schüttelte den Kopf über diesen Gedanken, nein, das konnte nicht sein, dass Orks nur wegen eines Menschen solch eine Strecke zurücklegen. Aber das es Orks oder Goblins gewesen waren, wollte Elron nicht ausschließen, immerhin konnten diese Kreaturen auch hier in den unerforschten Landen vorkommen. Still hoffte er, dass dem nicht so war. Er hob das Schwert an, hievte es langsam über den Stamm und trat auch mit dem linken Bein darüber. Er sah nochmals über das, nun direkt vor ihm liegende, Schlachtfeld. Er beließ es dabei und ging dann direkt über das Schlachtfeld, sich stets umblickend. Seine Muskeln waren angespannt, er spürte den Herzschlag den Hals hinauf. Was immer dies hier verursacht hatte, konnte noch immer in der Nähe sein. Er ging langsam weiter, immer wieder zu beiden Seiten und nach hinten blickend, als ihm Aufschreie und kurz darauf folgendes Waffengeklirr ins Ohr schossen, direkt vor ihm. Er rannte los. Er hetzte eine kurze Weile über den mit Steinen gespickten Boden und drang dann in den Wald ein, dabei riss er eine kniehohe Pflanze um, die er etwa zwei Meter mit schliff und dann beachtungslos liegen ließ. Die Kampflaute wurden lauter, je tiefer er in den Wald eindrang, und in unregelmäßigem Takt spürte und hörte er bald sein Herz pumpend im Kopf. Menschliche Schreie waren zu hören, aber auch das Kampfgegrunze von Orks. Um sich schneller bewegen zu können schwenkte er das Schwert herum und hievte es im Laufen auf die Schulter. Kurz fuhr ihm ein schmerzender Stich durch seine Schulter, als die Parrierstange auf die Schulter herunterfiel, die durch nichts anderes als ein einfaches Hemd geschützt war. Er geriet ein wenig ins Taumeln und stürze fast unglücklich über eine Baumwurzel, doch fing er sich im letzten Moment wieder und stürmte weiter vor. Das Geschrei wurde immer lauter, so auch das Waffengeklirr, das in sein Ohr hallte. Es waren vielleicht zweihundert Schritte, die er gerade mal gelaufen war, jedoch war er schon wegen diesem Stück außer Atem, als er das Kampfgebiet erreichte. In diesem Moment taumelte ein toter Ork auf ihn zu, der vor seinen Füßen in das blutgetränkten Laub fiel. Hinter den fallenden Körper setzte ein menschlicher Kämpfer, der einen Schild in der linken und einen Morgenstern in der rechten führte. Der kurz darauf herabsausende Morgenstern zertrümmerte den schon toten Orken die Wirbelsäule. Erschrocken wich Elron einen Schritt zurück, als der in Kettenhemd und Vollhelm gepanzerte Krieger zu ihm aufsah. Durch das kleine Visier war kaum etwas zu erkennen, bei dem gedämpften Sonnenlicht das durch die Blätter des Waldes hereindrang, außer zwei blaue Augen. Sie musterten sich einen Moment gegenseitig, bis sich dann der Unbekannte erneut in die Schlacht warf. Elron ließ die Klinge von der Schulter zum Boden gleiten und umfasste den Knauf mit beiden Händen, doch zögerte er. Woher wusste er, wer seine Feinde waren? Im nächsten Moment wusste er die Antwort. Ein grunzender Ork, der Schaum vor dem Mund hatte, stürmte mit einem stumpfen Beil in den Griffeln auf ihn zu. Er erstarrte, als er näher kam, der Ork war mindestens einen Kopf größer als er. Instinktiv machte er einen Schritt zur Seite, kniete sich schnell nieder und hob die Hände vors Gesicht in denen er immer noch den Eineinhalbhänder hielt. Der Ork stürmte in Ekstase weiter in die Richtung in der er kniete und rannte mit den Füßen in das abgewetzte Schwert, an dem braunes, eingetrocknetes Blut klebte. Vor Schmerz grunzend fiel der Ork ungeschickt auf den Boden. Elron brauchte einen Moment um zu realisieren was passiert war, aber als er sich wieder gefangen hatte drehte er sich zu dem Ork und als er sich erhob, schwenkte er das Schwert über seine Schulter. Mit einen leisen Sirren schlug er das Schwert über die Schulter in den Rücken des Orken, als der gerade versuchte sich umzudrehen. Der Ork quiekte vor Überraschung und Schmerz und Elron trieb im die Klinge mit verzogenem Gesicht immer tiefer in den Leib. Als das Schwert an dem anderen Ende wieder heraustrat, grunzte der Ork noch einmal gequält, bis sein Kopf zu Boden sank. Er sah schnaufend zur Seite und sah gerade noch, wie ein weiterer Orke auf ihn zulief, mt einem Alten, stumpfen einfachen Holzprügel bewaffnet und mit blanker Wut gerüstet. Er wollte sich instinktiv Schützen indem er dass Schwert hob doch war es zu spät. Bevor er auch nur dass Schwert leicht heben konnte war der Ork schon bei ihm und holte grade über die Schulter aus. Elron schloss die Augen schloss und zuckte in sich zusammen auf den Schmerz wartend der jeden Moment kommen konnte. Doch er kam nicht. Nach einen langen Moment öffnete er wieder die Augen und sah in die richtung des orken, doch alles was er sah war einen der gepanzerten Krieger der über den leblosen Körper des Orken stand. Sein Atem ging in unregelmäßigen Zügen. Der Kopf des Kriegers, der einen Vollhelm über den Kopf gestülpt hat, drehte sich zu ihm und alles was Elron sah waren zwei stechend grüne Augen. Es waren vielleicht nur ein paar Momente vergangen oder auch über eine Minute in diesem Moment verlor Elron jegliches Zeitgefühl. Der vermummte Krieger sah noch einmal kurz auf den Orken und trat dann auf ihn zu, Elron hob instinktiv die Waffe. Der Krieger erstarre in der Bewegung und deutete dann weg vom Schlachtfeld, mit einer Gestik die keinen Widerspruch duldete. Ohne eine Antwort abzuwarten wandte er sich um und stürmte auf den nächst besten ork zu. Einige Momente stand Elron verwirrt da und blickte über das Schlachtfeld. Ja, Orken fielen unter den schwertern und streitkolben der angreifer. Doch auch Orken schlugen einigen von ihnen den Kopf ein. Auch wenn die Aussicht gut stand das die Orken verlieren, würde es für die anderen ein blutiger und verlustvoller Sieg werden. Er wusste das es Feige wäre jetzt wie befohlen zu fliehen und das wäre genau das umgekehrte was ihm gelehrt wurde. Er umfasste die Klinge fest das man das altersschwache Leder Knirschen hörte. Er blies alle Luft aus seinen Körper und zog dann tief luft durch die Zähne ein das ein leises Sirren zu hören war und dann stürzte er sich hinein. Grade wollte ein kleingewachsener Ork den tödlichen schlag für sein opfer ausführen über dem er stand. Doch im selben moment durchbohrte Elrons Klinge seinen Rücken zwischen den schulterblättern. Er sprang ein stück zur Seite und drehte die Klinge dann mit ganzer Kraft was dem Orken Noch ein ärmliches Quieken entlockte und neben den gepanzerten Krieger zu boden sank. Von einen Ton des Todes begleitet zog er die Klinge wieder aus dem Toten Körper. Einen Moment blickte er sich um, und erblickte plötzlich den Krieger der ihm sm beginn des Kampfes das Leben gerettet hatte wie er keuchend unter schlägen zweier Orken zurückwich. Ohne darauf zu achten ob ihn jemand angriff stürmte er in diese Richtung. Als er fast an den dreien angekommen war federte er sich mit ganzer kraft ab und sprang auf den größeren Orken zu. In der Luft lies er achtlos das schwert fallen und konzentrierte sich dann vollkommen darauf wohin er stürzte. Er sprang den Orken mit jeweils einen Fuß in die Waden. So ein Tritt hätte einen Menschen wohl zweifellos die Wadenbeine Brechen müssen hätte, bei einen so kräftigen Orken aber nicht zwingend der Fall sein müsste. Egal ob sie brachen oder nicht der Tritt zeigte die erhoffte Wirkung, zumindest einen Teil. Der Ork grunzte vor Erschrecken auf aber wohl auch vor Wut und schmerz. Jedoch statt nach vorne zu fliegen begrub er Elron unter seinen immensen Gewicht. Die mit Nägel versehenen Keule fiel direkt zwischen den Orken und seiner Schulter. Die schon blutigen Nägel bohrten sich vermehrt in Warmes Fleisch. In das Elrons Schulter und das des Orken. Er schrie schmerzerfüllt auf doch was ein andere nur ein erstickendes gurgeln Wahrnehmen konnte. Er schnappte wie wild nsch Luft und versuchte den leib des orken von sich weg zu schieben. Doch natürlich war er zu Schwach dafür. Nach einigen Letzten röchelnden Japsern nach Luft verlor er das Bewusstsein.

Schon bevor er die Augen wieder öffnete spürte er den pumpender schmerz in seinen rechten Schulter. Danach machte sich auch der Schmerz am Hals und im Brustkorb bemerkbar. In seinen Mund schmeckte es kupfern, allen Anscheins nach war ihm das blut bis in den Mund hinauf geschossen. Er wollte sich aufrichten, doch kaum spannte er seinen Muskeln dazu schoss ein stärkerer Schmerz durch seinen verletzte Schulter und er sank stöhnend wieder zurück ins Weiche Laub. Als er vorsichtig den kopf hin und her drehte und sich umsah bemerkte er das er offensichtlich vom Kampffeld weggeschliffen wurde. Alles was er in der ersten Musterung seiner Umgebung entdeckte war feuchter Laubboden und Bäume um sich. Nachdem er sich eine Weile umgesehen hatte hörte er Stimmen, unbekannte doch waren sie mit Sicherheit Menschlich. Sie kamen langsam näher und nach einigen Momenten tauchte Einer der Krieger auf, im Brust und Kopf bereich noch voll gepanzert. Dann begann die Gestalt mit rauer Stimme zu Sprechen „Wie geht es euch?“, und drehte den Kopf leicht seitlich und musterte die grob bandagierte wunde. Elron versuchte zu Antworten doch alles was er beim ersten versuch herrausbrachte war ein gurgeln und hustete einige Male „Denn Umständen entsprechend“. „Gut“ Er richtete sich wieder auf „Dann könnt ihr mir sicher sagen wer ihr seid?“. Elron sah ihn einen Moment lang fragend an und antwortete dann „Ich... ich bin Elron...“. „Gut, Elron... Ruht euch noch aus bevor wir aufbrechen die Reise wird wohl mit Verwundetetn Beschwerrlich..“ und wollte sich umdrehen um zu gehen. „Reise? Wohin bringt ihr mich“, fragte Elron mit etwas zu auffgeregter stimme, „Nach Ashkantra“ Und mit diesen Worten drehte sich der fremde vollends um und stapfte aus seinen Blickfeld.