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Es gibt schlimmere Gefängnisse als Worte
Verfasst: 7. Okt 2004, 20:56
von Sena
Du denkst du hast verloren
doch hast du jemals bessesen?
Suchst du was du glaubst
oder ist das Feuer zur Asche gekühlt?
Ist die kälte deine wut
oder ist Feuer wieder entfacht,
welches dich verbrannte?
Verbrannte den verstand sodass
dein kopf leer dein körper kalt?
Hast du längst gefunden und dich
nur selbst wieder auf die reise geschickt?
Es ist der Bann der Hexe.
Der Fluch des Menschlichen.
Der Hass des Tieres..?
Senas Atem kondensierte in der Kühlen Luft des Morgengrauens. Ihre Hände zitterten während das Feuer in ihren grünen Augen brannte. Die stille eines Waldes umgab sie und außer Bäumen und den Nebelschwaden war in der dämmerung nichts zu erkennen. Nichts. Nach recht nach links .. hinten vorne es schien gleich wolang sie schritt. Langsam lies sie sich gegen einen baum und auf die knie sinken.
Alte Jägerin .. ist es soweit mit dir gekommen? Winkt dir die verzweiflung?
Sena schnaufte tief... Wie lange sie unterwegs war wusste sie schon kaum noch und es schien ihr als hätte sie ihr leben lang nie geruht.
Ist dieser Gedanke falsch? Hast du je still gestanden? Hast du je etwas erreicht? Du hast dein leben lang gekämpft .. hast gelernt .. hast gedacht .. wolltest die tiefen deines Geistes fühlen.. hast grenzen überschritten und extreme gelebt. Dem Tode von der schippe gesprungen und den schatten die stirn geküsst .. und wozu? Ich frage wozu das alles? Hingebung und aufgabe! Erschaffung und Zerstörung!
... selbstzweifel .. selbstaufgabe ..
Sena schloß die Augen und atmete tief durch. Sie musste sich zusammenreißen. ihre Gedanken ordnen.. sonst würde sie noch tiefer stürtzen. Sie hatte immer Werte und Glauben vor Augen gehabt. Sie hatte oft gezweifelt doch immer einen weg gefunden doch so durcheinander wie in den letzten Monaten waren ihre gedanken seid langem nicht mehr gewesen.
Im laufe der letzten Jahre hatte sie sich ein sicheres Konzept aufgebaut in dem sie nach ihren eigenen Regeln und ihrer selbstdisziplin leben konnte. zwar mit verzichten aber es hatte sich doch als gut befunden. und dann? Der Auslöser ihres inneren chaosses schien .. lächerlich. Ja im vergleich zum ganzen schien es absurt. Alles hatte angefangen zu kippen sie hatte nach und nach ihre eigenen Regeln gebrochen wegen .. eines Menschen.
Nein .. nicht nur ein Mensch. Sie ist eine Hexe .. die höchste Hexe. ..Jana Durin... Das faszinierende funkeln der Magie liegt in ihren Augen was dich fesseln könnte wie ein einfaches Wollknäul eine Katze.
Natürlich .. sie war eine Hexe .. sonst hätte sie vielleicht auch ni so viel durcheinanderschleudern können.
Sena verkrampfte die Hände zu fäusten als sie an den tag ihrer niederlage dachte. Damals hatte sie der Hexe gegenüber gestanden .. im Kampf .. dieser Kampf schmeckte bitter .. wie ein tiefer Krieg .. und sie war gefallen. Diese Hexe hatte sie tatsächlich bezwungen und zur höchsten demut gezwungen als sie sena liegen ließ .. lebend .. ein blutendes tier das hilflos seine wunden leckt.
Und doch .. sie hatte sich rächen wollen .. hatte dieser Frau die kehle durchbeißen wollen... und ... es nicht gekonnt.
Diese unbeherrschtheit ..
..schwäche..
und das feuer des Hasses stieg auf in ein gefühls und gedankenchaos .. gefühle für diesen menschen. Anängigkeit zu diesem weibe?
..und du begannst zu vetrauen ...
Langsam erhob sich Sena wieder. Ihre kleidung richtend schritt sie weiter. Weiter durch den Nebel. Weiter durch ihre Gedanken.
Sie hatte ihr vetraut. Ihr geglaubt. Sie verschont und nicht mehr gegen sie sondern für sie gekämpft. Die Worte der Oberhexe hatten sie umschlungen und waren in ihre gedanken eingedrungen .. hatten ihren blick verändert .. hatten sena selbst zum schwanken gebracht .. zum zweifeln. Zu tiefen zweifeln.
Sie hatte sich von jenen zweifeln noch nicht erholt als der Fall kam. Ja.. die Hexe hatte sie nicht nur physisch zum Fall gebracht .. nein sie war so weit gekommen sie nun psychisch fallen zu lassen..
tiefer und tiefer in eine welt die manchmal so schwarz wirkte wie das fell des Panthers und jeder lichtblick schien so gefählich wie seine gelben Augen....
Jana war abgehauen. Verschwunden. Niemand wusste wohin. Niemand warum. Einfach gegangen. Und nicht zurückgekehrt...
Und nun.. was tat sena hier? Suchte sie sich oder Jana? wen hatte sie zu erst gesucht? wen hatte sie zu erst verloren?
Aber wahrscheinlich würde sie sich selbst schneller als die Hexe finden, diese wusste es anscheinend sehr gut sich zu tarnen.
Ein, zweimal war sena auf eine spur janas gestoßen
...und mit der Zeit wurde aus der suche eine Jagd.
Doch eigentlich hatte sie beschlossen es auf zu geben.
Sie schritt weiter als ihr geruchsinn langsam eine veränderung wahrnahm. Der Geruch von Mensch.
Für einen moment hielt sie inne und ihre gedanken schwiegen in der konzentration auf diese Wahrnehmung.
Es würde wohl irgend ein wanderer sein aber dennoch weckte es ihr interesse wer in diesen gefilden umherzog. Sie näherte sich leisen doch schnellen schrittes. Eindeutig ein Mensch. Ein Mann... oder doch eine Frau? Sie hob die Augenbrauen.. der geruch der Frau war wesentlich schwächer ...
und bald wurde im nebel eine lichtung deutlich .. ein schatten am boden .. weiter entfernt eine silloulette die sich jenem schatten näherte. Se na begann sich um schutz der Bäume weiter zu bewegen .. sie wollte diese morgentliche zusammenkunft nicht voreilig stören. Doch die gerüche kamen ihr bekannt vor. Irgendetwas in ihrem hinterkopf erkannte sie wieder. Beide.
Das war .. ungewöhnlich. Seltsam... Wen hatte sie gekannt auf den diese gestalten passten?
Die Gestallt aus dem hinterrund kam dem Mann am boden immer näher ebenso wie sena.
Das ist doch .. wie war sein name ..
Gonda. Der Hexer .. vage erinnerte sie sich an ihn .. dann war die gestallt? Ebenfalls Hexe? Sie schüttelte den kopf .. oder doch?
Dann vernahm sie die Stimme der Frau .. leise doch deutlich drang sie an senas ohr. Sie erzählte etwas von Zigeunern .. SEna konnte mit den worten nichts anfangen aber dies stimme .. es war als würde etwas durch senas brust schneiden und sie zu ihr ziehen .. und dennoch war ihre wahrnehmung verwirrt .. als hätte sich jemand mit zu viel öl gesalbt.
Dennoch .. ihr herz schlug schneller.
...Folge ihr .. du musst ihr folgen ... na los ..
sie wusste nicht warum dieser gedanke in ihrem kopf pochte .. doch sie gab sich ihm hin. Die Frau zog ihren Mnatel enger und entfernte sich eiligen schrittes.
Und sena folgte..
Es fühlte sich an wie das versteckspiel eines kindes was mit kindlicher eifer seinem ziel folgt und gleichzeitig wie die gier eines hungernden tieres welches auf den richtigen moment wartet seine beute zu reißen.
Und nach und nach verflog die verschwimmung ihrer wahrnehmung. Sie roch sie .. sie spürte sie .. und ihre Hände zitterten...
Jana? Nein .. doch?
Hin und her gerissen und doch verunsichert ging sie ihrer verfolgung nach. Die Frau drehte sich einige male um in denen sena stehenblieb und den atem anhielt. Sie wollte sich nicht entdecken lassen ..
es dauerte noch eine weile bis die dichte des Waldes sich auflöste und begann in immer größer werdenen Lichtungen zu verlieren.
Sena dachte nach. Sie war durch diesen Wald geirrt in der suche der nächsten stadt. War sie schon soweit gekommen? Möglich..
Sie sah sich um. Sie musste die Frau einholen .. am besten vor ihr den waldrand erreichen und sie dort in empfang nehmen.
Wenn dies wirklich Jana war ...
..du verbennst dir die Finger .. du wirst sie in der Stadt verlieren .. stell dich dem Sturm .. steh auf und Rufe .. gib der Wut ihren lauf .. selbst wenns ie renne würde wäre sie niht schneller als du .. du hast sie .. das seil der shclinge liegt in deinen händen .. zieh sie zu .. wart nciht .. du hast zu lang gewartet zu viele fragen gestellt .. nun stelle die hexe ..
Sena stand zwischen absprung und flucht .. sie konnte sich ihrer Furcht nicht entziehen .. wenn die hexe voreilig reagieren würde wäre sena ihr ausgeliefert .. ihrer magie ..
doch die wut kochte .. es war egal .. sena trat aus ihr dekung. Im nebel stand sie in direkter linie hinter der Frau .. es trennten sie noch meter .. sie konnte die Frau immer noch nicht klar erkennen.. hier Herz raste wärend sie hinter der Frau herschritt.
Ihre stimme klang schärfer als erwartet: "Jana!"
Verfasst: 7. Okt 2004, 21:17
von Jana Durin
Sie hatte sich gerade von Gondar erhoben. Sie atmete einmal tief ein und blickte sich im Wald um. Sie musste zusehen dass sie nicht mehr länger hier verweilte, er könnte aufwachen und dann stand sie vor unangenehmen Fragen. Als sie sich erhoben hatte, schlang sie die Robe fester um sich, sie fröstelte einmal kurz und begab sich auf den Weg. Sie hatte ihr Pferd an der Lichtung abgestellt und sie würde in die nächst beste Stadt reisen müssen um dort ihre Vorräte aufzufrischen, von dort aus würde dann ihre Reise zu den letzten Punkten gehen, bald war es geschafft. Doch irgendetwas gefiel ihr nicht, während sie sich so bewegte. Irgendetwas stimmte nicht und sie musste schon den Kopf drehen um sich davon zu überzeugen, dass Gondar nicht wieder erwacht war und ihr nun hinterher lief, doch dort war niemand.
Langsam ging sie weiter, die Lichtung kam näher und sie war froh wieder eine Zeitlang reiten zu können, die Tage waren erschöpfend gewesen. Sie hatte mehrere Tage lang nicht geschlafen, ihr Körper war müde und erschöpft, doch eine wirkliche Ruhepause konnte sie sich nicht gönnen, einen ruhigen Schlaf würde sie so oder so nicht finden. Sie legte bereits die Hände an den Mund um nach ihrem Pferd zu pfeifen, als die Stimme erklang. “Jana!“. Die Stimme zog sich wie ein scharfer Draht einmal quer durch ihren Verstand und sie spürte wie sich alles in ihr mit einem male verkrampfte. Sie kannte diese Stimme, sie kannte sie zu gut. Innerhalb weniger Sekunden brach in ihrem Körper scheinbar alles auseinander. Es kam alles so unerwartet, so plötzlich, dass sie erst gar nichts tat. Umdrehen? War dies im Moment so klug, konnte sie Sena überhaupt in die Augen sehen? Sie wollte nicht wissen was in ihr vorging, sie war sich sicher dass Sena wütend war, wenn nicht gar mehr und es stand ihr zu. Doch selbst wenn, Jana würde sich ihr nicht stellen können, nicht in jenem Zustand. Weglaufen hatte keinen Sinn … Stell dich deiner eigenen Torheit
Sie drehte sehr langsam den Kopf und sah die Gestalt in der Robe. Sie drehte sich nun ganz und sah sie an. Sie konnte Senas Gesicht erkennen, der Nachtsichtzauber zeigte ihr jede einzelne Kontur von diesem scharf und gestochen. Und was sie dort sah, machte ihr Angst. Jana selbst wollte nicht wissen, welch erbärmlichen Anblick sie bot. Sie hatte abgenommen, wenig gegessen die letzten Tage und um ihre Augen lagen tiefe und dunkle Ringe, welche von der Schlaflosigkeit zeugten, die sie solange heimsuchte. Sie wirkte nicht mehr stolz und erhoben, nein sie wirkte im Moment wie eine gebrochene Frau und sie wusste dass dies nicht zu ihrem Vorteil war. Sie kannte Sena, manchmal sogar zu gut, wie Jana dachte. Sachte ging sie näher und betrachtete sie schweigend. Was sollte sie ihr sagen? Wie leid ihr alles tat? Das sie Sena nichts sagen durfte? Das sie im Moment einfach nur überglücklich war sie zu sehen? Ihre müden Augen richteten sich nun ganz auf ihr Gesicht und ein milder Blick legte sich auf jene, sie wusste dass sich nun einiges entscheiden würde, vielleicht sogar der Fortlauf ihres Lebens. Sie wusste wie Sena dachte, sie fühlte sich verraten und verkauft und Jana konnte es ihr nicht übel nehmen.
Sie atmete einmal tief ein, schloss kurz die Augen und sprach langsam. Ihre Stimme zitterte, sie war kraftlos aber sie hatte nicht an ihrem sanften Ton verloren, die immer in ihren Worten schwangen. „Sena … Hallo“ sie seufzte innerlich, welch Beginn für ein Gespräch aber sie wusste im Moment nicht was sie sagen sollte. Nein, stattdessen lagen ihre Augen stumm auf Sena.
Verfasst: 7. Okt 2004, 21:52
von Sena
Jana stockte und mit ihr für einen Augenblick Senas Atem.
Sie sah Jana näher auf sich zu kommen. Sie fühlte sich einem Fiebertraum ähnlich .. ihr Blut pulsierte spürbar in ihren Adern und drückte gegen die Haut wärend Jana ,schwach und abgemagert, auf sie zuwanderte.
Krampfhaft versuchte Sena Gedanken zu fassen .. Sie spürte wie sie um ihre Kontrolle kämpfte.. wie sie bebte.. wie delber schimmer sich in ihre grünen Augen legte und wie Feuer brannte.
Aber warum? Warum so stark die reaktion? Warum all dies so kräftig?
Weil sie dich an den Pranger gestellt hat und dort hängen ließ! schrie es in ihren Gedanken.. die stimme der Wut .. die wut die einst ihren keim in Senas Trauer fand. In dem schmerz der nun durch ihre Brust zog. Dort keimte und weil Jana nicht wiederkam wuchs. Und wuchs.
Hast du dein Ziel nicht aus den Augen verloren? Überbwertest du nicht?
...Verrat .. demut ... Ehre .. verleugnung ...
.. verstoßen ... vertrieben ..
Zu viele erinnerungen .. zu oft lagst du am boden . zu oft wurdest du mit füßen getreten obwohl du schon erledigt wahrst .. der schattenreiter auf der ewigen suche nach dem licht dem man wünscht das er erblinden mag ..
Alles eint sich und führt am ende doch zum anfang .. zerschlag den kreis. Zerstöre was dich schwächt ..
Es waren Senas Gedanken .. irgendwo .. sie war überwältigt für einen moment sezte alles aus .. sie war nicht stark genug um sich zu beherrschen .. Jana war nciht schuld ..sie war auslöser ..
auslöser für eine kettenreaktion die zu schnell ablief als das senas menschlicher verstand zeit gehabt hätte sie zu erfassen.
"Sena .. hallo" janas stimme war sanft ..
..sanft wie die stimme des Verräters..
... raserei ...
Kein denken. Kein begreifen. Für einen moment schien der Name Jana und seine vorgeschichte nicht zu existieren. Reaktion eines gebrannten kindes...
Sena hohlte nurnoch kaum erkennbar aus und schlug zu. Traf zwischen Brust und schlüsselbein. bereits zum nächsten shclag aushohlend ..
Verfasst: 7. Okt 2004, 22:09
von Jana Durin
Egal was gekommen wäre, alles tun wäre zu spät gewesen. Der Schlag traf sie mit einer unglaublichen Härte und Unbarmherzigkeit, dass Jana erst nicht einmal die Zeit hatte zu realisieren, was von Statten ging. Sie wurde zurückgestoßen von dem Schlag stolperte rückwärts und landete schmerzhaft auf dem Rücken. Für kurze Zeit verschlug es ihr den Atem und sie war nicht fähig zu atmen. Für einen Moment spürte sie den nun aufkommenden schmerz nicht, der dann ihren Körper heimsuchte. Sie war schwach, sie konnte sich nicht wehren, selbst wenn sie es gewollt hätte, doch sie wollte nicht.
Alles, nur nicht die Emotionen überkochen lassen, das war das einzige was in ihrem Kopf widerhallte. Sie blieb liegen, sammelte ihre Gedanken, versuchte zu realisieren was gerade eben geschehen war und vielleicht binnen Sekunden hatte sie realisiert, was wirklich geschehen war. Matt schloss sie die Augen, war es nun soweit? War das das Ende ihrer Prüfung? Hatte sie versagt weil sie sich zu sehr an ihre Ideale gehalten hatte?
Sena würde sie nicht anhören, das war ihr klar. Sie würde nicht ruhig bleiben, ehe Jana daliegen würde und vielleicht war es auch der Tod, der Sena nun nur noch besänftigen konnte. Es gab nicht viel was sie hätte tun können, vielleicht hätte sie kämpfen können, vielleicht hätte sie eine reelle Chance gegen Sena aber sie wollte es nicht, sie wollte nicht dass die Dinge sich wiederholten. Sie wollte nicht den Schmerz und das Leid von damals wiedererleben , wenn es das Schicksal wollte, so würde sie ihrer Mutter nun folgen, in das Totenreich, in die Ewigkeit. Sie lachte innerlich sachte auf, war das wirklich das Ende? Hatte Sidiria dies vorhergesehen? Vielleicht … aber im Moment sollten ihre Gedanken dem Hier und Jetzt gelten und darauf besann sie sich.
Matt richtete sie sich in eine sitzende Position. Jede Bewegung schmerzte und peinigte ihren Körper erneut und sie verfluchte sich innerlich dafür, dass sie keinen Wanderstock mit sich geführt hatte, er hätte ihr jetzt wahrlich gute Dienste erweisen können. Sie sah Sena an, oder besser gesagt, sie versuchte es. Sie erkannte Sena kurz nur verschwommen, ihre Augen ermatteten, ihr Körper war dabei das einzufordern, was sie ihn nun all die Tage verwehrt hatte, die süße Erholung. Sie sah Sena stumm an, dann öffnete sie die Lippen, ihre leisen und heiseren Worte waren zittrig und mit einer gewissen Traurigkeit belegt, doch sie sprachen ihr in diesem einen Moment ganz aus der Seele; „Ist dies das Ende?“ und matt blickte sie zu Sena hinauf.
Verfasst: 7. Okt 2004, 22:42
von Sena
Jeder Muskel in Senas körper war anggespannt. Jana war zurückgestolpert und Sena hatte nachgezogen. Jana lag somit direkt vor ihr auf dem Boden. Ohne es sich bewusstgemacht zu haben fuhren Sena die krallen aus den fingerspitzen. Sena spürte wie ihre Haut spannte.. die kontrolle wich und wich..
Beende es .. deine Fesseln sind am sterben ..
„Ist dies das Ende?“
die zittrigen schwachen worte trafen Sena wie ein schlag.
Beenden .. was willst du beenden? Dein Schicksal durch ein Menschen leben?
Die Gedanken floßen nur zähflüssig durch senas kopf doch sie erreichten sie.
Sie hatte bereits wieder zum schlag angesezt und ihre krallen führen hinab.
... schmerz ..
Die Krallen bohrten sich tief in das Fleisch ihres linken Armes.
Das Blut erreichte sofort warm Senas hand und sie schrie auf.
..es war nicht Janas blut. Nicht janas schmerz.
Es war ihr eigener.
Sie hatte sich die krallen selbst ins fleisch gerammt.
Stechend heiß durchfuhr der schmerz ihren Körper und sie wich zusammengekrümmt zwei, drei schritte von Jana zurück.
Sie schnaufte tief .. das schwarze Haar viel ihr strähnig ins gesicht während aus dem Feuer mit einem schlag eiswasser wurde und sie schien zu fallen.
Mit einem Ruck riss sie die klauen aus ihrem arm und umklammerte ihn zugleich.
Sie war dabei gewesen Jana zu töten. Sie war in ihrer wut gefangen und wär nicht durch schmerz aufgewacht sondern durch die stille. die stille des waldes und des toten körpers der vor ihr liegen würde. die stille Janas Blutes das an ihren händen geklebt hätte. Sie hatte wieder die kontrolle verloren. Wieder war Jana schuld. Und wieder hatte sie gegen sich selbst verloren. Gegen sich selbst gekämpft statt gegen ihr Problem.
Diesesmal hatte sie sich allein an den pranger gestellt .. diesesmal hatte sie selbst voller ergeitz die maske des narren an sich gerissen. Sie musste ihre fehler erkennen denn auch sie machte welche. Sie hatte sich in ihrem stolz selbst entehrt.
Und dennoch wich nicht das ihr all dies so verräterisch vorkam...
"was hast du nur getan...?"
Verfasst: 7. Okt 2004, 22:56
von Jana Durin
Sie sah starr zu wie sich Sena die eigenen Krallen tief in das Fleisch bohrte und sie immer tiefer stach. Wie sie das Gesicht verzog, wie der Schmerz sie überkam und wie sie zurücktaumelte. Jana wusste in jenem Moment nicht, was zu tun. Sena hatte sich selbst an etwas gehindert und sie war sich sehr sicher, dass dies das Ende für Jana gewesen wäre. Sie verfolgte die Szene mit einer gewissen Ruhe, doch vielleicht war dies nur die Müdigkeit die sie nun immer mehr zu vereinnahmen drohte.
Sie hatte Angst gehabt, ja. Zum ersten mal seit langer Zeit hatte sie richtige Angst. Mehr als damals noch als sie genauso hilflos vor Sena stand und ihren eigenen Tod von ihr forderte. Damals hatte sie eine gewisse Kontrolle über die Situation und damals war ihr keine solche Rolle vom Schicksal zugespielt worden. Doch nun zitterte sie am ganzen Körper und das bisschen an Gedanken, dass noch nicht ermattet war, war erfüllt mit einer eisigen Unsicherheit.
Sie hätte es getan … siehst du das nicht?! Ohne zu Zögern hätte sie dich getötet wenn da nicht etwas gewesen wäre! Verdammt du hast noch Kraft in dir, überwältige sie, renn weg und sei klug … du darfst nicht einfach sterben … du hast Verantwortung
Ihre eigenen Gedanken überraschten sie kurz, doch sie dachte nicht daran. Sie wollte nicht rennen, sie wollte das alles nicht wiederholen, sie hatte nicht vor Sena noch einmal weh zu tun, nicht nach alle dem was sie getan hatte. Sicher, sie hatte Verantwortung, doch selbst die Götter konnten nicht diese Aufgabe vor Janas Leben stellen. Was nun? Sollte sie es ihr versuchen zu erklären? Sollte sie sagen dass es ihr Leid tut? Alles überkam sie, es ging so schnell und unerwartet. Natürlich hatte sie sich Worte zurechtgelegt für Sena, doch diese schienen nicht mehr vorhanden.
Matt erhob sie sich ganz und ging auf Sena zu, verharrte kurz vor ihr. Sie zitterte und sie wusste das Sena es spüren konnte, dass sie es vielleicht sogar sehen konnte. Sie wollte ihr so vieles in diesem Moment sagen und doch gelangen nur einige Worte über ihre trockenen und spröden Lippen.
„Es … tut mir leid … ich … wollte es nicht. Glaube mir…dies alles, war niemals von mir geplant, niemals.“ Sie sah Sena an und sie erwartete fast schon so etwas wie den Gnadenstoß, als sie die Worte ausgesprochen hatte.
Verfasst: 7. Okt 2004, 23:29
von Sena
Der Schmerz in ihrem Arm brannte immer noch so heftig das er in hrem gesammten körper vorhanden schien. Doch er ließ nach.
Für einen Moment wurde ihr bewusst das sie schon fast vergessen hatte welch schmerzen diese Waffen herbeiriefen. Es war lange her ihr auf diese art schaden zugeführt wurde...
Ihre Gedanken wollten noch keinen klaren lauf nehmen. Dieses chaos an mächtigen gefühlen wobei ihr doch sonst solch tiefe emotionen fern lagen. Und sie war erschrocken .. überfordert. Was hatte sie da getan? was war dort vor sich gegangen? Woher hatte sie diese reaktion genommen?
Sie starrte auf den Boden und für einen moment wünschte sie sich Jana würde aus ihrem leben und ihrem kopf verschwinden und nie .. nie wieder auftauchen.
Doch das war nicht der fall .. Jana stand so nah und real vor ihr wie lange nicht mehr.
Sie vernahm ihre Worte und blickte langsam auf .. ihren blick mit Janas kreutzend. Die wut in ihrem blick war kaum gewichen.. und sie schrie .. das mindeste was ihre seele ihr abverlangte:
"Du hast es nicht geplant? Du hast das alles nicht geplant ?!
Was hast du nicht geplant? In stücke gerissen zu werden? Dann hast du mich aber gut aus deinem Kopf verdrängt! Und erzähl mir nicht du wärst das dummchen vom lande das geglaubt hat das kätzchen würde brav zuhause warten in seiner einfältigen loyalität. Natürlich hast du es gewusst! Du musst es gewusst haben! Du musst an mich gedacht haben und du hast nichts getan .. garnichts hast du unternommen!
Ich hätte dich töten sollen als es mir noch nicht leid getan hätte!
Du bist eine verfluchte verräterische schlange Jana, du hast mich in gefahr gebracht ganz abgesehen von dem leid das du mir zugefügt hast!
Deine schuld war meine Trauer!
Was wolltest du?! Ein bischen nervenkitzel? Ein paar verbotene informationen einheimsen .. irgendwann kann man sie sicher verwenden? Spielst dein spiel sogar mit deinen verdammten geschwistern! " Sie keuchte auf .. nach luft ringend ..
So hob ihre blutige hand .. die lautstärke ihrer stimem schien zu ersticken..
"Dieses Blut floss durch dich Jana .. und es ist nur eine der tiefen wunden de du geschlagen hast...."
Verfasst: 7. Okt 2004, 23:43
von Jana Durin
Sie sah sena an, kaum hatte sie ihre eigenen Worte gesprochen. Sie erwartete eine Reaktion, irgendetwas, doch nicht dies. Sena brüllte sie an und jedes einzelne Wort was sie ihr entgegenbrüllte, schien direkt auf ihre Seele einzudrücken. All dies war wahr, jedes Wörtchen von Sena hatte ihre richtige Bedeutung und jedes Wörtchen schlug ihr mehr einen Pflock durch die Seele. Sena brüllte, sie war außer sich und sie ließ all ihren Unmut, ihre Wut und ihren Frust anscheinend gerade in diesen gebrüllten Worten heraus. Sie blickte auf sie blutende Hand Senas und in ihr verkrampfte sich alles noch mehr.
Hast du das gewollt? Nein. Doch du hast diese Aufgabe angenommen, du wusstest das du Leiden wirst dafür, und nun zeigt es dir, dass es auch anders kommen kann. Aber hattest du etwa gedacht sie würde wirklich daheim bleiben und warten? Nein du hattest nämlich gar nicht überlegt … was willst du ihr nun sagen? Das du Sidiria selbst in deinen Träumen gesehen hast? Das du ihre Stimme vernommen hast und sie dir sagte, du sollst die Hexen vereinen und dich dabei von allem was dich beeinflussen kann trennen? Willst du ihr sagen dass sich bald alle erheben werden und sich bekennen werden zu dem, was sie sind? Natürlich, sage es ihr und zerstöre damit das letzte bisschen, was du noch zerstören kannst. Wie närrisch kannst du nur sein? Denkst du sie wird Verständnis haben? Denkst du sie wird deinen Taten Recht geben und mit den Schultern zucken? Nein, sie wird dir vorwerfen dass du ihr es nicht anvertraut hast. Du hast dich da selbst hineingeritten und nun wirst du es durchstehen müssen …
Ihr Kopf war vernebelt und sie starrte Sena lange an. Betrachtete das Blut, welches an ihrem Arm hinab lief und auch ihre Miene. Sie wusste nicht was sie ihr sagen sollte, doch das war jetzt auch nicht wichtig, denn ihr Körper nahm ihr diesesmal endgültig die Entscheidung ab. Sena hatte vielleicht gerade eine halbe Minute ausgesprochen, als Janas Körper sich endgültig dazu entschloss, sich zu ergeben und dem nachzugehen, was er brauchte. Ihre Augen verdrehten sich kurz und sie viel vornüber in den Dreck. Es war alles zuviel gewesen, alles auf einmal und sie gab sich der Traumwelt zurück … jener Traumwelt die sich jede Nacht wiederholte.
Alleine auf einer weiten Ebene. Sie alleine. Langsam erhob sie sich und sah sich um, Schwärze, nichts um sie herum. Nur eine Gestalt vor ihr, verhüllt in eine Robe, die Kapuze über den Kopf gezogen. Jene Stimme, die ihr zusprach und dann das Gefühl von ewiger Kälte, der ihren Körper in der Wirklichkeit auf eine heftige Art und Weise zum zittern brachte … es wiederholte sich.
Verfasst: 8. Okt 2004, 00:13
von Sena
Sena sah wie Jana vor ihr zu Boden sackte.
Das konnte doch nicht sein .. sie stieß Jana mit dem Fuß an .. trat sie schon beinahe gegen den oberschenkel.
Nochnichtmal das... noch nichtmal stellen würde sie sich. Nein .. Madame schläft erst einmal über die ganze anstrengung hinweg!
Sena trat mit voller wucht gegen den nächstbesten Baum was ihre schmerzen nicht linderte und ihr einen weiteren wenn auch banalen grund gab sich auf zu regen.
Schließlich sank sie in die knie.. den rücken gegen den baum lehnend an welchem sie gerade ihrer wut etwas luft machen wollte...
Es war still und der Nebel war in dieser kurzen Zeit kaum gewichen. Einige momente schloss sie die augen und atmete tief durch.
Sena seufzte tief. Ihr Kopf tat ihr noch zusatzlich weh wie sie bemerken musste. Gleichzeitig fragte sie sich wie all die gedanken in so kurzer zeit dort oben platz gefunden haben konnten.
Sie blickte zu Jana.
Irgendwo schien es sie etwas zu beruhigen das Jana in ihrer erschöpfung und überforderung zusammengebrochen war.
Für den moment war es ihr eine genugtuung die Hexe dort machtlos im dreck liegen zu sehen. Diese demütigung war das mindeste was sie verdient hatte.
..du solltest gehen.. dein zeitpunkt ist verstrichen und neue werden folgen.. nun kannst du sie immer wieder finden .. Kannst aus den schatten treten und sie stellen wann immer für dich die Zeit dazu auftaucht ..
Nein .. sie schüttelte den Kopf. Sie wollte keine Spielchen sondern eine erklärung. Antworten.
Was auch immer Jana geplant hatte .. sie würde es ihr nicht gönnen sie einfach da liegen zu lassen.
Beim besten willen ist das das letzte was sie verdient hat.
Sena erhob sich, griff mit ihrem unverwundeten Arm um Janas oberkörper und zog sie in einen etwas geschüzteren teil des Waldes.
Sie sah sich um und beschloss etwas holz vom Boden zusammeln. Sie musste sich zumindest etwas beruhigen...
wärend sie fast automatisch die halbwegs trockenen stöcker die sie fand aufsammelte ließ der schmerz langsam nach und ließ eine art taube leere zurück. Der wutausbruch hatte sie doch sehr geschwächt.
Schleppend schaffte sie es ein feuer zu entfachen und sezte sich an seinen wärmenden schein.
Was sollte sie nun tun? Was ist wenn Jana keine antworten hat? Was wäre wenn Sena recht gehabt hätte mit dem was sie gesagt hatte? War es nicht das was sie befürchtet hatte?
Sie hatte wohl einen Fehler begangen als sie Jana aktzeptierte. Vielleicht hatte sie sich durch Jana selbst verraten und dies war der preis.
Vielleicht hätte sie Jana niemals vetrauen sollen ..
Du Narr ...
Verfasst: 8. Okt 2004, 00:26
von Jana Durin
Es war der gleiche Traum wie jede Nacht. Sie stand sich selbst gegenüber. Komplett verhüllt und das Gesicht unerkenntlich, nur der Mund zu einem Lächeln verzogen. Die gleiche Stimme, die gleichen Worte, die gleichen Visionen, die gleichen Bitten.
Gekommen … die Zeit ist gekommen … die Zeit, dass du dich endlich erheben wirst, du die erste von einigen anderen. Die erste, die den Weg ebnen soll, du und andere … und dabei wirst du alles zurücklassen, was dich aufhalten kann. Dein weg wird voll sein mit Härte, Qualen und Erschöpfungen, doch am Ende wirst du vor ihnen stehen und ihnen die Worte überbringen … dann wirst du wissen, dass es richtig war.
Ihr Kopf schmerzte etwas, als sie die Augen halb öffnete. Und obwohl sie lange geschlafen hatte, fühlte sie sich leer und ausgelaugt. Erst dachte sie nur, sie wäre eingenickt im Wald, doch dann kam die Erkenntnis zurück, über ihre Lage und als sie den Blick matt aufrichtete, sah sie auch Sena dort sitzen. Sie hatte sie nicht getötet, aber aus irgendeinem Grund tat ihr der Oberschenkel höllisch weh … sie musste wohl zu sehr darauf gelegen haben. Aber das war im Moment nicht wichtig. Sie richtete sich sachte auf und sah sena an. Ein seufzen entglitt ihr.
„Du willst antworten … nicht wahr? Du hast mich gesucht … ich hatte es insgeheim befürchtet ...“ oder doch gehofft? „ich… ich weiß das es für dich keine plausible Erklärung zu geben scheint, für mein Tun.“ Jana seufzte tief und sie begann wieder zu zittern, sie konnte sich selbst betrügen, wenn sie sagte, dass sie Sena nicht alles erzählen wollte, doch wie groß war die Gefahr das irgendetwas dadurch durcheinander käme? Aber konnte sie sich selbst so sehr ignorieren … selbst wenn es ihre Mutter verlangte? Die Antwort war klar.
„Ich … ich will das du weißt, dass ich dich niemals gewollt verlassen habe. All das … diese Zeit in der ich verschwand, sie war niemals geplant. Ich hatte sie niemals im Sinn. Ich …“ sie seufzte einmal tief und fuhr fort „Sena ich … wurde bestimmt mein Volk zu einen und es sich erheben zu lassen … und deshalb konnte ich nicht mit dir reden, mit niemanden.“
Schweigend blickte sie Sena nun an, das Zittern nahm immer mehr zu, sie hatte nun angefangen eine Linie zu ziehen und diese Linie ging unaufhaltsam auf ihr Ende zu.
Verfasst: 8. Okt 2004, 00:54
von Sena
Sena blickte in das Feuer. Schweigend.
Wahrschienlich war es nichtmal ine minute die verstrich doch sie kam ihr selbst entlos vor. Alles war so gedrückt .. so zersplittert.
Es war die ganze Zeit ein haufen scherben gewesen .. seid sie umhergewandert war .. seid Jana weg war .. seid die Zweifel begannen doch hatte sie ide sni so klar vor augen. Und nun hatte sie sich an den scharfen plittern geschnitten.
Ihr Volk zu einen... deswegen war sie gegangen? Deswegen Gondar aufgesucht? Und sie konnte nichts sagen? Warum .. aus welchem grund sollte Jana Sena etwas nicht anvetrauen ..
..Du hast geglaubt die Sache das das wissen des einen den anderen in gefahr bringt sei geklärt .. anscheinend hast du dich geirrt ..
Sena fuhr sich mit der Hand über die stirn und durchs Haar.
..Bestimmungen .. Schicksal..
Ihr ganzes Leben hörte sie das nun schon. Geheimnisse Wahren .. verbergen .. schicksal .. fluch ..
Eine art von enttäuschung kam in ihr auf die aber gleich zur Wut weitergeleitet wurde die es sich nicht entsagen ließ die oberhand zu behalten.
Sie hob den blick beim reden nicht .. ihre stimme klang leicht erschöpft und dennoch kühl..
"Erzähl so etwas wem du willst aber versuche nicht mir etwas von Schicksal und Dingen zu erklären die Niemand erfahren darf, von wissen das so schwer es auch auf deinen schultern lasten mag nicht weitergerreicht werden muss. Erzähle mir nicht von auferlegungen die undurchbrechbar sind"
Nun wendete sie doch den blick zu Jana.
Sie fühlte sich als würde sie keine luft kriegen .. ersticken .. obwohl sie normal weiter atmete .. sie konnte dies alles nicht fassen ..
wie konnte es zu diesem verlauf kommen .. wie konnte es kommen das sean diesem punkt standen ohne das Sena es wirklich geahnt hätte..
"Hast vergessen wer ich bin? Hast du nie begriffen welches Vertrauen ich in deine Hände legte das du nun mit füßen zu tretten scheinst?"
Vielleicht sollte sie einfach wieder gehen .. gehen .. Jana ihrer bestimmung überlassen und alles zu ihren erinnerungen schieben.. sich wieder ihrem Volk zu wenden .. sich aufgaben widmen ..
sie hätte genig möglichkeiten wenn sie es darauf anlegt..
Verfasst: 8. Okt 2004, 01:05
von Jana Durin
Sie sah Sena ruhig an. Sie hatte mit einer solchen Antwort gerechnet, sie hatte sie einfach nur erwartet und sie schüttelte den Kopf sanft. "Nein, ich habe nicht vergessen wer du bist und was du bist. Aber versuche mich zu verstehen, nicht einmal jene, die es betrifft, dürfen nun etwas davon wissen. Du....du ahnst nicht wie sehr ich dich damals am liebsten geweckt hätte, dir gesagt hätte das ich gehen muss, aber ich konnte nicht. Nicht weil ich dir nicht vertraue ... sondern weil es nicht ging. Verstehst du .... ich hatte Angst. Angst das du mich vielleicht aufhalten wollen würdest, dass Dinge, die vorherbestimmt sind, ausser Fugen geraten ... ich ... ich hatte einfach nur Angst ... "sie schloss die Augen, zählte stumm bis drei und öffnete sie wieder.
Die Verzweiflung war ihr in jene geschrieben, wenn nicht sogar etwas mehr, wenn nicht gar, Trauer. Sachte füllten einige Tränen kurz die Augen ehe sie fortfuhr "Angst dich zu verlieren ... wegen einem Fehler der aus meinem Egoismus entstehen könnte. Ich weiß das du hasst mich dafür, und es steht dir zu ... es steht dir mehr als Rechtens zu, mich zu hassen und wahrlich habe ich es wohl genauso verdient, dass du mich meidest bis an das Ende meines Lebens. Ich wolte es dir sagen, keine Nacht in der ich nicht daran dachte wieder umzudrehen und es dir zu erklären ... aber ... es ist wichtig, so wichtig und bedeutend wie noch nie etwas in meinem Leben war ... ich ... hatte Angst und war unsicher ... unsicher wie wahr die Worte waren, die man mir nannte und wie unwahr sie waren. Doch mit einem Worte hatte man recht ... mein Pfad wird später vielleicht nie wieder der alte sein ... und jetzt muss ich erkennen ... das ich ihn mir selber zerstört habe."
Sie senkte den Blick, starrte den Boden an und schweig. Es ging alles ausser Kontrolle. Sie sagte Worte, die sie vor Sena nicht sagen wollte, die sie als schwaches Ding darstellen würden, aber sie konnte diese Worte nicht unterdrücken, genausowenig wie ihr zittern und die Tränen die ihr stumm über die Wangen liefen, als sie zu Boden starrte.
Verfasst: 8. Okt 2004, 01:39
von Sena
Sie sah die Tränen Janas Augen verlassen und langsam über ihre Wange Rollen. Mitleid? Sollte sie jetzt mitleid haben? Sollte sie jetzt Verständniss aufbringen? Alles entschuldigen?
Nicht die Taten standen im Vordergund .. und wenn Sidiria persönlich herabgestiegen wäre ... ihre Gefühle ließen es nciht zu. Sie konnte jetzt nicht vergeben und vergessen .. konnte ihre gefühle nihct hin und her schwenken lassen wie die eines schwangeren weibes.
Ihre Gedanken und emotionen hatten sich mit der Zeit verankert und die bilder und Worte die Jana preisgab prallten zu großen teilen ab und wurden für später aufbewahrt.
Im moment konnte sie das ganze nur als erbärmlich empfinden wie diese schwache .. ja schon bald heruntergekommene Frau dort saß .. in tränen und selbstmitleid versunken ihre fehler und entscheidungen bejammerte.
Sena erhob sich. Sie hatte keine Kraft sich ernuet auf zu regen und das was zu ihrem kopf durchgedrungen war machten eindruck das es keinen sinn amchte sich weiter mit diesen angelegenheiten auseinander zu setzen .. es war nicht ihre angelegenheit sondern Jana hatte dies zu bewältigen.
"Dann habe ich hier wohl nichts mehr verloren..." ihr ausdruck war nicht klar zu definieren, wohl des inneren chaoses wegen. "Wenn dies deine Bestimmung ist sei es so. Wenn dies deine Antworten sind .. soll es mir auch recht sein.
Aber sei vorsichtig wenn du davon sprichst das ich meine leben lang etwas tuen werde .. das glaube ich kaum .. vielleicht werde ich zurückkommen und dir erneut eine chance geben dich zu erklären .. aber jetzt ertrage ich dieses gejammer nicht...
Geh deinen weg .. erfülle deine bestimmung .. aber glaube mir .. nicht diese Frau die hier vor mir auf dem Boden kauert wird die aufgaben erfüllen sondern die Oberhexe die einst kraftvoll und gerade vor mich trat...
Ich .. werde meinen weg gehen .. meine gedanken sammeln ..."
Es waren beherrschte durchdachte worte .. Sena hatte sich offensichtlich im anblick der schwäche Janas gefangen. Wer weis wie lange aber Jana konnte sicher die altbekannte mauer spüren...
Sena wand sich dem Nebel zu .. im begriff zu gehen ..
sie sehnte sich anch ruhe ... sie konnte jana nicht mehr länger in die augen sehen. es war fürs erste zu viel ..
Verfasst: 8. Okt 2004, 17:40
von Jana Durin
Sie blieb alleine zurück. Sie schaute ihr nach, sagte ken Wort, sondern bickte ihr nur hinterher. Selbst wen sie es gekonnt hätte, in diesem Moment waren alle Worte egal, denn sie waren bedeutungslos.
Es würde eine harte Prüfung werden und sie würde Qualen und Leiden durchgehen, es wurde ihr vorrausgesagt, aber sie wusste dass Sena mit ihren letzten Worten mehr gesagt hatte, als man es eigentlich an ihren Worten glauben mochte.
jetzt gab es keinerlei sinn, sich zu rechtfertigen, keinerlei Mühe und Verschwendung war gerechtfertigt, ihren Auftrag schleifen zu lassen. Sena hatte mit ihren Wortenr echt gehabt, dass gerade eben, das war nicht sie selbst. Es war nur ein abbild ihrer angst, ihrer Hilflosigkeit ... sie selbst wusste genaustens, dass die Zeit kommen würde. Sie würde Sena wiedersehen und Sena würde sie wieder anhören. Sie würde mit einem stolzen Funkeln in den Augen vor ihr stehen und es ihr erklären. Jede einzelne Tat würde sie rechtfertigen und genau dann würde sie Sena richten lassen, jetzt gab es andere Prioritäten.
Es hatte sie einiges an Zeit gekostet, mehrere Stunden waren in ihrem Schlaf vergangen doch sie war wieder erholt und ihre Magie mit ihr. Sie griff stumm in ihre Tasche und zog einen Stein hervor auf dessen Oberfläche mehrere Runen eingeritzt waren. Langsam schloßen sich ihre Augen und sie fuhr mit den Fingern über die Muster, murmelte leise etwas dabei und deutete dann mit einer wegschüttelnden Gestik vor sich, als sich ein wabberndes Portal öffnete. Sie sah noch einmal in die Richtung in die Sena verschwunden war ... sie würden sich beide wiedersehen und sie wusste das Sena Verständnis für sie zeigen würde, dem war sie sich sicher. Und dann würde nicht eine wimmernde Frau vor ihr stehen, sondern die Oberhexe, die Sena damals in die Knie gezwungen hatte.